Kleinere Projekte in Friedrichshain-Kreuzberg

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Auf dem Polizeigelände Columbiadamm Ecke Friesenstraße wurde ein Neubau errichtet, der zumindest äußerlich ...

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... aus Holz besteht.

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Für einen Zweckbau sieht das ordentlich aus.

(C) SchauBaubllder eigene
 
Das Grundstück Revaler Straße 16 wurde geräumt. Weiß jemand ob hier etwas geplant ist? Ich konnte nichts in Erfahrung bringen. Schräg gegenüber wird ja dieses "Wohnen auf Zeit" namens SHFT gebaut werden (hat aber bisher noch keinen Spatenstich gegeben, warum auch immer)

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Anbei ein paar Projekte die ich auf WBM Homepage gefunden habe und hier im Forum noch nicht aufgetaucht sind und deren Bau unmittelbar bevorsteht:

Wohnungsneubau in der Singerstraße von Studio Mars
76 Wohnungen, Baubeginn 06/2026 und Bauende 01/2028
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(c) WBM / Studio Mars

Wohnungsneubau in der Mollstraße von Barkow Leibinger
84 Wohnungen, Baubeginn 04/2026 und Bauende 12/2027
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(c) WBM / Barkow Leibinger

Wohnungsneubau in der Lange Straße x Andreasstraße von Goldbeck GmbH
110 Wohnungen, Baubeginn 12/2026 und Bauende 04/2029
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(c) WBM / Goldbeck

Wohnungsneubau in der Friedenstraße 84 von DMSW, als zweiter Bauabschnitt der Friedenstraße 85-90
59 Wohnungen, Baubeginn 07/2026 und Bauende 06/2028
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(c) WBM / DMSW
 
Die Leute wollen es in dieser Stadt scheinbar so und wählen demzufolge auch genauso. Soll sich halt auch keiner drüber aufregen. Man kriegt die Politiker und die Wohnungs- und Städtebaupolitik, die man gewählt und "verdient" hat.
 
Meine Güte, kannst du auch mal sachlich und ohne Polemik?
Es wird halt preisgünstiger Wohnraum auch benötigt und teilweise wird dann eben so gebaut.
Wenn man die Bauten genauer betrachtet mit teils einer Gewerbeeinheit, Dachterrasse etc. wirken sie gar nicht soo übel.
 
@UrbanFreak Ich denke mir, wenn das die richtige Schlussfolgerung wäre, müssten in der Konsequenz nur Schmuckstücke in Berlin gebaut werden über den freien Markt, aber leider fallen mir so viele hässliche Neubauten ein.

Die schlimmere Realität, die uns alle viel mehr betrifft, ist dass es keinen Wohnraum mehr gibt und es neuen Bezahlbaren geben muss. Man muss sich ja nur die schicke Neo-Platte in der Krautstraße (Circus Living) anschauen und man sieht, dass dort für ein möbliertes Studio mit 22qm monatlich 2.100€ verlangt werden. Eine möblierte Wohnung mit 44qm ist über die WBM für 1.300€ warm im Angebot. In welcher Realität will man nun leben?

Ob die Entwürfe "von jemandem politisch gewollt" sind, sei dahin gestellt. Für mich gibt's hier einfach ein Versagen der Architekten, da die Gebäude^ in großen Teilen einfach geschmacklos sind. Einzig dem Barkow Leibinger-Entwuf kann ich etwas abverlangen, äußerlich und innerlich. Denn viel wichtiger ist doch, dass es gute und praktische Grundrisse gibt, welche 90% der Neubauvorhaben in Berlin in allen Preisklassen einfach nicht haben.
 
Ich würde sagen ein Versagen von Politik, Investoren und Architekten. Ein seltener Schicksalsschlag aus schlechten Geschmack, hoher Nachfrage, wenig Angebot und Immobilien als Investitionsobjekt. Gab es so in dieser Form für Jahrtausende nicht und ist sicherlich einzigartig in der Menschheitsgeschichte. Ich tröste mich damit, dass in anderen Ländern ähnlich hässlich gebaut wird.
 
In Friedrichshain ist eine langsame aber stetige Sanierungsphase zu beobachten.

Anbei ein Update von der Luxussanierung in der Simplon Straße:

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Auch gegenüber an der Wühlischstrasse wird saniert:

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Und es geht weiter an der Warschauer 24:

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Das Gebäude gegenüber ist leider aktuell immer noch in üblem Zustand:

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An der Wühlischstrasse wurde bereits abgerüstet. Sieht ganz vernünftig aus.

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Nachtrag:
Auf Basis von Google Maps konnte ich die Veränderungen identifizieren:
- Vollständiger Dachausbau
- Sanierung der Fenster (sieht leider nach einem zeitgenössischem Plastik-Billig-Ding aus, keine echten Sprossen)
- Strukturierung der Fassade nun auch im 1. OG
- Veränderung der Balkone (vorher Stein), zu nun Stahl (vermutlich)
- Die Fassade wurde (glaube ich) neu verputzt und gestrichen

Insgesmat eine Minimalsanierung mit Dachausbau.
 
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