JaHo - Holzmarktstraße 3-5

Wirklich interessant was man alles berechnen und simulieren kann. Obwohl der Bau gute 30 Meter Entfernung zum U - Bahntunnel hat, soll es immerhin noch einen Millimeter Seitenverschiebung geben.

Wahrscheinlich ist ein Millimeter im Baubereich nicht viel. Interessant wäre ja ein Vergleich zum Mynd - Tower. Der steht etwas näher am Tunnel und wird mehr Masse besitzen und dementsprechend größeren Druck ausüben.

In einem der Nachbarforen ist heute übrigens zu lesen dass beim Mynd morgen die Bodenplatte gegossen wird.
 
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Ich bin gerade bei meiner Recherche auf eine deutlich aktualisierte Webseite des Projekts gestoßen, inklusive neuer Grundrissen einiger neuen Aspekte und Visualisierungen und Animationen.

Interessanterweise ist bei allen drei Gebäudeteilen eine Fertigstellung von 2026 angegeben.

Ich freue mich auf das Hochhaus dort, da mir die Kubatur sehr gefällt, jedoch bin ich noch unschlüssig in welchem Material sich die Fassade wirklich nun zeigen wird, da damit für mich das Projekt steigt oder fällt. Auf der Chipperfield-Homepage wird weiterhin von einem stark durchlässigen Aluminium Brise-Soleil gesprochen, was für mich Lochblech bedeutet. Hm.

Den Bahnhofsvorplatz versucht man nun eine Copacabana-Optik zu verpassen. Meinetwegen, warum nicht! :)
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( c ) Chipperfield Architects / jaho-berlin.de
 
Ich habe aus Interesse nochmal das Projekt recherchiert und dabei bin ich auf diese beiden Dokumente gestoßen, welche nicht unbedingt neue Informationen enthalten, jedoch interessant sind zum Nachlesen, daher also kein Update zum Bauvorhaben.;)

1. Offizielle Projektbeschreibung von David Chipperfield Architects mit einigen neuen (weiterhin vagen) Visualisierungen und noch nicht bekannten Graphiken.

Visualisierung mit Blick aus der 17.Etage:
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(c) David Chipperfield Architects

2. Weiterhin bin ich auf eine Übersicht aller Wettbewerbsteilnehmer und Phasen und den dazugehörigen Präsentationspanels und Entwürfen gestoßen. Ganz interessant zum Reinschauen was noch alles für den Standort im Rennen war. Hier als Einblick zwei Visualisierungen des Zweitplatzierten von Barkow Leibinger. Während ja die Entwurfsfrage schon lange ein alter Hut ist, sind die ganzen Visualisierungen sehr interessant, die den Turm aus vielen unterschiedlichen Perspektiven und Sichtachsen zeigen.

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(c) Barkow Leibinger Architekten

Blick aus der Brückenstraße Richtung Jannowitzbrücke:
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(c) Barkow Leibinger Architekten

Sehr interessant fand ich auch den Entwurf aus Phase 2 / 2. Rundgang von Buchner Bründler mit der federartigen Außenstruktur und bewegten Silhouette, welcher hier aber auf 120 m projektiert war. Spannenderweise wurde genau dieser Wettbewerbsbeitrag gerade erst vor 3 Wochen in einem Instagrambeitrag von PFAAL Foundation Mag ausführlich dokumentiert. Für mich der einzige Entwurf der hier eine wirklich städtische Aussage trifft und nicht so bieder ist.
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(c) Buchner Bründler Architekten

kadawittfeld architektur hatte wohl auch für ihren terrassierten Entwurf eine Anhebung der Höhe in Phase 1 / 2. Rundgang im Sinn.
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(c) kadawittfeld architektur
 
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