#1
Die Immobiliengruppe Kurth und die BVV scheinen relativ konstruktiv voran zu kommen bei den Planungen für das Areal.
Man wolle die Institutionen auf dem Areal erhalten und ergänzen. Als erste Maßnahmen soll die Sicherheit erhöht werden durch bessere Beleuchtung, Beschneidung von großen Gebüsch und einige Videokameras, da es zuletzt immer wieder zu Gewaltexzessen rund um das Areal kam.
Zur Warschauer Straße hin sollen Neubauten entstehen mit Einzelhandel, Galerien, Design-Manufakturen, Veranstaltungsräumen und Büros.
An der Revaler Straße könnte man sich eine neue Kita vorstellen. Am östlichen Rand plant die International Campus AG derzeit Studentenwohnungen und dort könnte vielleicht angrenzend auch die Immobiliengruppe Kurth Gruppe einige Wohnungen bauen wollen.

Wie der Bezirk dazu steht bleibt jedoch ungewiss. Die Investoren sind in jedem Fall mit deutlich mehr Feingefühl und Wohlwollen an die Planungen heran gegangen.

Quelle: Berliner Woche
 
#2
Die Bezirksverordnetenversammlung fordert den Erhalt der Skatehalle, den Kletterturm und unter anderem das Cassiopeia. Im Januar beginnt ein Beteiligungsverfahren, wo über die Zukunft des Areals diskutiert werden soll und die verschiedenen Konzepte zu einem Kompromiss finden sollen.

Quelle: Berliner Woche
 

BerArcUrb

Administrator
#3
Die Kurth-Gruppe will laut Abendschaubericht für 6Mio € den Bau der ehemaligen Radsatzdreherei sanieren und für Büros und Musikproberäume zur Verfügung stellen. Die Investorengruppen versucht sichtlich vorsichtig Projekte auf dem Areal anzustoßen, doch trotz allem gibt es Kritik.

Quelle und Beitrag: Abendschau
 
#4
Wie heute Berliner Zeitungen, Morgenpost, Abendschau und co. berichten, soll die Kurth-Gruppe offenbar zwei Szenarien vorgestellt haben, wie das Areal in Zukunft entwickelt werden könnte. Demnach sollen die Clubs und soziokulturellen Einrichtungen erhalten werden, aber eventuell umziehen. Zudem soll kein Wohnungsbau realisiert werden, um Streitigkeiten zu vermeiden. Stattdessen könnten Gewerbe- und Büroflächen entstehen, darunter womöglich auch ein 14-stöckiges Hochhaus.
 
#5
Die BVV verlangt vom Bezirksamt nun auch die Aufstellung eines Bebauungsplans, der Wohnnutzung auf dem Areal untersagt und eine soziokulturelle und gewerbliche Nutzung vorschreibt.
Linke, Grüne und Piraten stimmten dafür, CDU und SPD enthielten sich.

Quelle ist die Berliner Woche
 
#6
Die Abendschau berichtete, dass heute ein erster Auftakt mit Begehung für Interessierte am RAW-Gelände stattfand. Der Bezirk wolle so Anwohner und Bürger mit in die Planungen einbinden.
Weitere Termine sollen am 11. April und 16. Mai stattfinden.
 
#7
Die BZ berichtet von den Diskussionen rund um das Areal. Eine Vision RAW 2040 soll bestimmte Absichten festhalten. Eine Reichsbahnhalle soll bis Jahresende zum Musikzentrum werden.
Die Mischung aus Kultur und Arbeiten soll erhalten bleiben.
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
#8
Hier gab es gestern eine erste Dialogwerkstattssitzung im Holzmarkt zum RAW2040 wie der RBB in der Abendschau ab Minute 13 berichtet. Der Investor plane mit einem Hochhaus das sich der Umgebung ( Nava Turm & Eastside Tower ) anpasst und wahrscheinlich in der Mitte mit der Bauhhöhe einpendeln will. Es gibt aber keine vorgeschriebene Höhenbegrenzung und man könnte auch weitaus höher bauen. Auch eine Baumassenstudie wird kurz gezeigt, desweiteren soll auch das beliebte Astra abgerissen werden und neu gebaut werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

maxxe

Goldenes Mitglied
#9
Die Aussage des Barbesitzers ist mal wieder herrlich typisch.
Grundsätzlich fände er solche Hochhaus pläne ja auch problematisch ... schade das der Reporter nicht nachgehakt hat wieso.
Die Aussage vom Astrabesitzer ist dagegen unerwartet ... da dachte ich auch erst, dass er einen Abriss fürchtet. Er scheint sich aber bewusst zu sein, dass die Entwicklung wohl nur positiv sein kann.
 
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