Haus der Statistik

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Der Komplex an der Ecke Otto-Braun-Straße und Karl-Marx-Allee verfällt mehr und mehr. 2009 gab es bereits ein städtebauliches Gutachtenverfahren, eine Art Wettbewerb für das Areal.
Damals erhielten Augustin und Frank Architekten einen 1. Preis für ihren Entwurf.

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Bilder ©Augustin und Frank Architekten
 
Heute hat die Abendschau von mehreren Initiativen berichtet, welche sich für den Erhalt des Komplexes einsetzen und diesen lieber sanieren wollen, statt Abriss und Neubau walten zu lassen. Sie fordern zudem die Umsetzung eines "Flüchtlings-Künstler-Hauses", wo Raum für Kreative und Flüchtlinge geschaffen werden soll. Der Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) will das Areal auch als eine Art "gentrifizierungsfeste Insel" erhalten, wo vorerst 700-1000 Flüchtlinge unterkommen sollen.
Noch gehört das Areal jedoch dem Bund und dieser habe eigentlich immer wieder den Verkauf geplant. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen würde das Gebäude gerne wieder als Bürokomplex für die Verwaltung nutzen. Die Bima kritisiert die unklare Haltung der Berliner Behörden und des Bezirks.
Nur wenn es ein klares Konzept gäbe, könne der Bund das Areal an die Stadt verkaufen. Ein Angebot dieser Art soll es bereits im Mai diesen Jahres gegeben haben.

Die Zukunft scheint also immernoch sehr ungewiss, während der Bau ohne Fenster weiter dem Verfall überlassen ist.

Quelle und Beitrag: Abendschau
 
Bilder aus dem August von mir, die aber circa den momentanen Zustand entsprechen dürften.

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Die Berliner Woche berichtet erneut in einem Artikel.

Demnach will die Initiative rund um Bürgermeister Christian Hanke aus dem Komplex ein Integrationszentrum machen, in dem sich Flüchtlinge, Künstler und sonstige Bürger für Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte und co. treffen können.
Eigentlich war der Abriss und Neubau von vorallem Wohnungen geplant, der Bebauungsplan ist jedoch noch nicht verabschiedet. Die Initiative habe sehr konkrete Pläne, bereits mit Banken über die Finanzierung gesprochen und auch Architekten haben schon genau analysiert, was sich machen ließe. Demnach plant man 250 Ateliers und anfangs 400-500 Zimmer für bis zu 1000 Flüchtlinge. Später sollen im "Innenhofbereich" Flachbauten durch Neubauten ersetzt werden, sodass es dann bis zu 1500 Bewohner werden könnten.

Quelle und Artikel: Berliner Woche

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Quelle, © und mehr: Initiative Zentrum für Geflüchtete, Soziales, Kunst und Kreative
 
Laut Tagesspiegel hat Herr Geisel wohl heute verkündet, dass statt Flüchtlinge in das ehemalige Haus der Statistik eine Behörde einziehen soll.
Zwei Jahre soll die Sanierung dauern. Neben der Behörde soll aber trotzdem noch Platz für einige Ateliers, Ausstellungsräume und gastronomische Einrichtungen sein. Derzeit verhandelt man wohl mit der Bima.

Quelle und Artikel: Tagesspiegel
 
Wie die Berliner Zeitung berichtet, soll die Initiative Haus der Statistik doch noch eine Chance haben. Bis Mitte März soll diese dem Finanzsenator einen Finanzierungsplan vorlegen, dann würde sich der Finanzsenator bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für das Vorhaben einsetzen.

Quelle und Artikel: Berliner Zeitung
 
Das Haus der Statistik soll das neue Bezirksamt Mitte werden. Rund 3 Jahre sollen die Sanierungsarbeiten andauern. Einziehen sollen demnach zwei publikumswirksame Behörden: Das Bezirksamt Mitte und das Finanzamt des Bezirks

Quelle & Artikel : BZ Berlin
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Jahre für eine Sanierung?
Da wäre ja fast ein Abriss und ein Neubau drin :)
Aber bei einem so großen Komplex schon zu verstehen.

Hoffentlich rekonstruiert man die alte Fassade nicht nur, nimmt ein wenig Geld in die Hand und bringt neuen Schwung in das Ganze.
Das man von dem Plan weggekommen ist Flüchtlinge dort unterzubringen finde ich auch sehr erleichternd.
 
Oha! Hat sich die sogenannte "Senatsbaudirketorin" Lüscher durchgesetzt? Setzt sie ihren Plan des Erhalts "der DDR-Moderne" am Alex doch noch um, gegen alle Beschlüsse? Ein Abriss und Neubau wäre sicherlich günstiger und schneller....
 
Laut der Berliner Zeitung will das Land Berlin nun das Haus der Statistik kaufen und für rund 80 Millionen Bürotechnisch sanieren. 75% der Fläche sind demnach wohl für den zentralen Behördenstandort geplant und 25% könnten für kulturelle Zwecke genutzt werden.

Quelle und Link : Berliner Zeitung
 
Die Bima hat laut Tagesspiegel verkündet, dass man sich in konkreten Verhandlungen mit dem Land Berlin befinde und das Areal offenbar an dieses Verkaufen wird.
Dieses Ziel wurde auch im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag festgehalten. Demnach wolle man den Komplex mit einem besonderen Konzept wieder beleben und Kunst, Kultur, Soziales, Wohnen und teilweise auch Ämter vor Ort unterbringen.
 
Danke für die Bilder!! Auch wenn ich kein Freund von den Nutzungsplänen der Links-Alternativen bin, wäre ich einfach froh, wenn dieser optische Schandfleck endlich irgendwie bearbeitet wird. Ein Abriss wäre in meinen Augen sehr viel sinnvoller aber das ist bei diesem Berliner Senat ja nun völlig abwegig. Vielleicht finden die ja nach den ersten 3 Spatenstichen Asbest und die Diskussionen gehen in die nächste Runde... :)
 
Ich habe die leise Befürchtung, dass sich äußerlich nicht allzu viel ändern wird. Es wird höchstens ein wenig aufpoliert.
In dem einen Bericht weiter oben wird von einer "Bürotechnischen Sanierung" gesprochen ... genau weiß ich nicht, was das bedeutet, aber ich denke, dass das eher mit dem Innenraum und der Raumnutzung zu tun hat.
 
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