Manx

Bekanntes Mitglied
Ich denke mal, dass die "Initiative Haus der Statistik" bei der Sache federführend ist und sein wird. Auf deren Facebook Seite ist ein Bild zu sehen, dass das Gebäude "Haus der Zukunft " ohne äußerliche Highlights zeigt. Durch grafisch gesetzte Farbstreifen an der Fassade soll das Ganze irgendwie frisch wirken.. wird real so nicht passieren. Aber wie gesagt, es wäre ja schon ein riesen Fortschritt wenn dieser Klotz etwas Farbe und Fenster bekommt.. mal schauen
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Bin gestern mal am Haus der Statistik vorbei gekommen und mal da um das Gebäude herum gelaufen. Da stehen zwar eine Menge Porr Baucontainer und man sieht auch einige Bauarbeiter aber nichts das nach irgendwelchen Arbeiten am Haus der Statistik hinweißt ( Weder Zugänge, Arbeits/Baumaterialien usw.) ... Ist es sicher das diese nicht einfach nur zum Hampton gegenüber gehören und vielleicht wegen Platzmangels einfach auf die andere Seitenstraße befördert wurden ?
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Ja, die Baucontainer gehören zur Hampton-Baustelle und haben insofern nichts mit dem Haus der Statistik zu tun.
Im Hauptstadtvertrag soll das Haus der Statistik wohl nicht mit übertragen werden, sodass das Land Berlin dieses vom Bund kaufen müsste. Auf rund 50 Mio € wird das Areal derzeit circa bewertet.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Die Abendschau hat heute aus dem Haus der Statistik mit Mitgliedern der Initiative Haus der Statistik "Zu sammen Kunft" berichtet.
Ob das Haus der Statistik teil des Hauptstadtvertrages wird, ist wohl doch noch offen. Jedoch müsste das Land Berlin offenbar um die 50 Mio € für den Kauf an die Bima zahlen. Anschließend würde eine Sanierung circa 50 Mio € kosten, sodass das Vorhaben mindestens 100 Mio € die Stadt kosten könnte.
Es bleibt abzuwarten, ob es dazu wirklich kommt...
 

Manx

Bekanntes Mitglied
Die einzige vernünftige Lösung ist, wenn man diese Zahlen hört, der Abriss des Gebäudes. Selbst der linke Senat wird sich das dreimal überlegen aus ideologischen Gründen viel Geld in eine Schrottimmobilie zu investieren bzw. unverhältnismäßig teuer umzubauen. Einfach nur peinlich für Berlin, dass an diesem Standort so lange SO ein Gebäude vor sich hin rottet.
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Hier bin ich mal auf den Fassadenwettbewerb gespannt. So wie man liest sollte es ja ziemlich fix da losgehen
 

Blncty1903

Bekanntes Mitglied
einfach schrecklich..
Die neue Fassade wird das auch nicht retten können.
Extreme Platz- und Geldverschwendung an der Ecke.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Wo steht denn was von einem Fassadenwettbewerb?
Zumal wenn es einen geben sollte, sicherlich der Entwurf gewinnen wird, der am besten den historischen DDR Flair konserviert und dem Original sehr nahe kommt ... Modern mit viel Glas wird das wohl nicht werden.
 

Manx

Bekanntes Mitglied
Ein ideologisch motivierter Kauf auf Kosten der Steuerzahler mit Aussicht auf eine teurere Sanierung als veranschlagt. "Aktivisten" freuen sich und der Rest der Berliner schüttelt nur mit dem Kopf. Aber mittlerweile wäre es ja einfach nur gut, dass dieses total hässliche Gebäude, wenigstens nur noch hässlich ist :D
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Der Komplex soll auch durch Neubauten ergänzt werden. Ateliers, Wohnungen und Kita sollen auch entstehen, sodass hoffentlich kein reiner Büro und Beamtenkomplex in solch zentraler Lage entsteht.
Die Berliner Woche berichtet, dass auch das Bezirksamt Mitte hier einziehen mag, aber gerade noch einmal seinen bestehenden Mietvertrag bis 2026 verlängert hat, sodass hier noch reichlich Zeit sein dürfte. :rolleyes:
 

kröchert

Neuling
... wenn die Gebäude innen modernisiert und äußerlich aufgewertet werden, dann wünschte ich mir dahinter ein markantes Hochhaus. Der Platz dürfte ausreichend sein - wenn nicht Abstands- und Beschattungsauflagen einen derartigen Solitär von vornherrein verhindern. Habe gelesen, dass das Bezirksamt Mitte ein neues Haus benötigt, weil der Mietvertrag für das jetzige ausläuft. Es besteht also Handlungsbedarf.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Für die Sanierung des Haus der Statistik hat die Berliner Immobilien Management GmbH (BIM), Berlin nun offiziell einen 2-phasiger Realisierungswettbewerb ausgelobt. In diesem geht es neben der Nutzung auch explizit um die Fassadengestaltung. Abgabeende ist der 09.04.18. Auf BauNetz.de wird berichtet.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Der Wettbewerb wurde laut Baunetz wohl bereits entschieden.

Der erste Platz geht an de+architekten (Berlin).


(C) de+architekten

Vom 20. bis 26. August 2018 sind die Beiträge ausgestellt in der ehemaligen Werkstatt von Fahrrad Flöckner am Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 72.
 
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