Behala Grundstück - Köpenicker Straße

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In der Köpenicker Straße in Kreuzberg befindet sich das Areal der landeseigenen Berliner Hafen- und Lagerhausbetriebe (Behala), welches veräußert wurde, nachdem diese das Areal nicht mehr benötigte.

Diverse neue Eigentümer wollten meist teure Neubauprojekte starten. Der Senat, aber auch vorallem der Bezirk waren oftmals mit den Planungen nicht einverstanden. So gaben die Investoren oftmals auf und veräußerten das Grundstück weiter.

Gefordert wurde stets ein öffentlicher Uferweg, ein durchmischtes Quartier für alle Anwohner, eine Kita und einige Freiräume für soziale und kulturelle Einrichtungen.

Nun will man ein Konzeptverfahren anstoßen, um neuen möglichen Investoren von Anfang an klar zu machen, was von ihm verlangt wird. Im Ausgleich will man dem potenziellen Käufer ein Stück des Kaufpreises erlassen.

Quelle und Artikel: Berliner Zeitung
 
Die Abendschau hat vom alten Viktoriaspeicher berichtet. Das Areal steht wohl mehr und mehr im Interesse von Investoren. Gewerbemieter rechnen jeder Zeit mit Aufkündigung ihrer Verträge. Noch stellt sich offenbar der Bezirk quer doch langfristig wird sich wohl auch dieses Areal verändern.
 
Eine Bestandsaufnahme
 
Der Behala Viktoriaspeicher, ein Foto zum Istzustand...

Behala-Viktoriaspeicher.jpg
 
Soweit ich weiß sind in der Gegend hier viele Clubs am Spreeufer. Schicke Neubauvorhaben sind ja schön und gut, aber an diesen Stellen und durch diese Projekte stirbt die Berliner Clubkultur. Just Saying….
 
Tatsächlich sind an der Stelle gar keine Clubs. Nur nich das KitKat ist an der Strasse am Ende bei Heinrich Heine. Ansonsten wären keine Clubs bedroht von den Neubauten
 
Wenn man mit dem Schiff hier lang fährt, fragt man sich, warum es noch immer solche Grundstücke in bester Lage gibt.

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@BerlinerBauleiter:
Ganz einfach: Damit noch Platz bleibt – für zukünftige Ideen und vielleicht tatsächlich spannendere Bauprojekte als vieles von dem, was heute vor allem als maximale Verwertung verkauft wird. Nicht jede freie Fläche muss sofort bis auf den letzten Quadratmeter durchgeplant werden, nur damit Berlin am Ende noch weiter in kreativloser, quadratisch-praktischer Deutschmanier zugepflastert wird und das nächste Prestigeprojekt entsteht, mit dem man sich gegenseitig auf die Schulter klopft. Ich freu mich, wenn zukünftigen Bauprofis noch ein bisschen Raum und Hoffnung für ihre Projekte bleibt. Wer weiß – vielleicht entsteht hier irgendwann doch mal etwas wirklich Gutes, wenn man den Orten nur genug Zeit gibt.
 
Das Sage liegt in 100m Entfernung und auch das Yaam ist direkt gegenüber auf der anderen Spreeseite. Das an der Stelle gar keine Clubs sind stimmt also so nicht. Bedroht von einem etwaigen Neubau ist aber trotzdem kein Club und auch die Clubkultur wird dadurch nicht sterben.
 
Ist eigentlich bekannt, ob der Viktoriaspeicher in das Neubaukonzept integriert werden soll? Ich könnte mir hier mit einer Revitalisierung eine geschickte Integrierung sehr gut vorstellen, ähnlich wie es beim ehemaligen Kornversuchsspeicher in der Europa-City geschah.
 
Stimmt, die Aushänge für die Bürgerwerkstatt hängen auch aktuell noch überall in der Nachbarschaft aus.
Bin sehr gespannt, was dabei rumkommt. Die Wasserlage und alleine die Größe des Areals .. das Areal hat großes Potental.
 
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