Kollhoff-Masterplan - Alexanderplatz

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Hallo und willkommen im Forum :)

Klingt nach einem großen Rückschritt im HH Bau , also irgendwie hatte ich gelesen das es wohl nur bis 120 Meter am Alex ( Wenn überhaupt !?! ) gehen soll laut Senatorin, aber ich dachte zumindestens das durch die erteilten Genehmigungen zumindestens am Monarch Wohnturm nicht mehr zu rütteln ist und der auf jedenfall gebaut wird. PORR übernimmt ja ab März 2017 die Leistungphasen 2-5 laut ihrer Website. Das alles ist fix ad acta jetzt, oder steht das nur im Raum das er eventuell nicht gebaut wird ?
 
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BerArcUrb

Administrator
Auch von mir ein Willkommen im Forum! :)

Auch eine neue Koalition wird vermutlich nicht alles verhindern und rückgängig machen können. Sicherlich könnte es sein, dass man gewisse Dinge versucht rückgängig zu machen, wobei auch Eigentümer bzw. Investoren einen gewissen Vertrauensschutz genießen können müssen.
Es wäre auch nichts Neues, wenn sich der ein oder andere Eigentümer/ Investor rechtlich zur Wehr setzt.
 

Hasenbein

Bekanntes Mitglied
Hallo von Neuling zu Neuling.

Das liest sich so, als würden dir Hochhäuser nur um die erforderliche "soziale Infrastruktur" ergänzt, d.h. wenn Wohnhochhaus, dann auch Kita. Das wäre ja nicht weiter schlimm.

Es gibt aber auch die andere Interpretation. Nämlich dass die Überarbeitung des Kollhoffschen Hochhausplans, die schon beschlossen war, nun von der Linken aus ideologischen Gründen wieder über den Haufen geworfen wird. Ebenso wie der schon designierte Chef der Volksbühne gefeuert werden soll, weil er den linken Ideologen nicht ins Weltbild passt. Die neue Bausenatorin zeigt auf ihrer Homepage das Modell des "sozialistischen Stadtzentrums"; sie hat sich schon of gegen Hochhäuser gewettert.

Ich weiß nicht, wann nach dem Ende der DDR schon mal eine Partei derart den Anspruch hatte, die Kultur in einer Stadt ideologisch ideologisch gleich zu schalten.
 

Manx

Bekanntes Mitglied
Wenn man die Aussagen von ihr so liest, scheint die zweite Interpretation naheliegend. Ich hoffe nur, dass es dahingehend einfach auch rechtliche Fundamente gibt, die ein eventuell ideologisch motiviertes Handeln unterbinden kann bzw. bestehene Senatsbeschlüsse nicht einfach von einer Linkspopulistin über den Haufen geworfen werden können... Aber um ehrlich zu sein, schwant mir da Böses.. :(

Und natürlich ein Hallo zurück! :) Du bist doch schon "Aufsteiger" hier
 
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BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Hier mal wieder ein Artikel der Berliner Zeitung in dem hervorgeht das Frau Lompscher Hochhausprojekte rund um den Alexanderplatz überprüfen lassen will. In dem Artikel wird auch auf den Baustart im März vom Alexander Tower hingewiesen und des weiterem zum Wohnturm an der Fischerinsel o_O . Das 175 Meter Estrel scheint auch durch zu sein und wird nicht mehr gestoppt.
 
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Blncty1903

Bekanntes Mitglied
Ach.. die Frau Lompscher..
Naja, erfreulich ist zumindest die Sache mit dem Estreltower :)
Mein Vater hatte sich auch kürzlich mit dem Architekten des Estrel-Turms unterhalten, der per Zufall auf der gleichen Feier war.
Der hatte auch keinerlei Bedenken bezüglich des Turmbaus geäußert:)
 

Manx

Bekanntes Mitglied
Verstehe ich das richtig, dass MonArch noch auf die Baugenehmigung wartet und hierbei optimistisch ist im März mit dem Bau zu beginnen oder ist das in Sack und Tüten und nur noch eine Formalität? Es wäre ja sehr ärgerlich, wenn Frau L. noch auf den letzten Metern alles über den Haufen wirft. Was für ein albernes Gezeter wegen den 25 Metern...
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Verstehe ich das richtig, dass MonArch noch auf die Baugenehmigung wartet und hierbei optimistisch ist im März mit dem Bau zu beginnen oder ist das in Sack und Tüten und nur noch eine Formalität? Es wäre ja sehr ärgerlich, wenn Frau L. noch auf den letzten Metern alles über den Haufen wirft. Was für ein albernes Gezeter wegen den 25 Metern...

Denke nicht das am Monarch noch was zu rütteln gibt und die Baugenehmigungen sind durch meine ich oder ? der Baustart beginnt im März und das ist ja nicht wirklich lang mehr.
 
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maxxe

Goldenes Mitglied
Ganz sicher klang das dem Bericht nach auch noch nicht. Monarch hat den Bauantrag eingereicht und hofft, dass dieser bis März genehmigt wird.
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Denke das wird fix gehen bald, aus einem anderen Interview von Lompscher ( Verlag fällt mir nicht mehr ein ) sagte sie selbst das am Monarch & Hines wohl nix mehr zu ändern gibt, sie aber auf die weiteren Projekte, wenn den welche kommen ein Auge wirft. Die Vermarktung beginnt in ein paar Wochen, letztens waren noch sehr viele Bauhelme und Porr Vertreter auf dem Grundstück zu sehen. Also da bin ich ziemlich zuversichtlich das in den nächsten Wochen die Vorbereitungen langsam los gehen. Da es mein Arbeits & Gassiweg ist und ich unweit davon wohne gebe ich sofort bescheid wenn sich was tut.
 

lfniederer

Bekanntes Mitglied
Hallo von Neuling zu Neuling.

Das liest sich so, als würden dir Hochhäuser nur um die erforderliche "soziale Infrastruktur" ergänzt, d.h. wenn Wohnhochhaus, dann auch Kita. Das wäre ja nicht weiter schlimm.

Es gibt aber auch die andere Interpretation. Nämlich dass die Überarbeitung des Kollhoffschen Hochhausplans, die schon beschlossen war, nun von der Linken aus ideologischen Gründen wieder über den Haufen geworfen wird. Ebenso wie der schon designierte Chef der Volksbühne gefeuert werden soll, weil er den linken Ideologen nicht ins Weltbild passt. Die neue Bausenatorin zeigt auf ihrer Homepage das Modell des "sozialistischen Stadtzentrums"; sie hat sich schon of gegen Hochhäuser gewettert.

Ich weiß nicht, wann nach dem Ende der DDR schon mal eine Partei derart den Anspruch hatte, die Kultur in einer Stadt ideologisch ideologisch gleich zu schalten.
Wie ich bereits schrieb. Diese Bausenatorin (von Ihrem Stasi-Staatssekretär ganz zu schweigen) ist nicht gut für diese Stadt. Ich denke, auch wenn sie es so nie zugeben würde, geht es ihr darum möglichst viel vom zweifelhaften städtebaulichen Erbe (bei den fragwürdigen Gebäude nehme ich Fernsehturm, Park Inn, Haus des Lehrers und Kongresshalle, sowie mit Abstrichen das Haus des Reisens, ausdrücklich aus) der DDR zu retten. Sie ist ein alte Dame des alten Systems (siehe Ernennung Holm), auch wenn sie es besser zu verbergen weiß, als manch andere alte Parteigenossen.
 

Manx

Bekanntes Mitglied
Nicht nur Frau Lompscher ist das Problem, sondern die gesamte politische Lage in Berlin. Diese linke politische Koalition hat Personen in entscheidende Positionen gespült, die nach wie vor nicht akzeptieren können, dass der Kommunismus an einer entscheidenden Sache gescheitert ist: der Realität. Frau Lompscher bekämpft eben diese in dem sie versucht, bemüht sachlich, aber dennoch offensichtlich ideologisch alle sozialistischen Spuren zu erhalten, zu sanieren oder gar neu entstehen zu lassen. Zum Beispiel die Initiative "Haus der Statistik" am Alexanderplatz ist ein durchweg links alternatives Projekt, welches Petitionen für Herrn Holm unterstützt und mit typisch linken Ideologien diesen abrissreifen DDR Klotz für Flüchtlinge und Künstler aufbauen will. Und Frau Lompscher applaudiert und vergisst, dass Berlin eine Stadt von Welt ist und noch mehr werden kann aber sie beschäftigt sich lieber mit "Orten der Begegnung", "Grünen Oasen" und "Flächen für politische Diskussionen".. entschuldigt die lange Ausführung aber das regt mich wirklich auf.. :)
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Sehr interresanter Artikel rund um die Hochhausplanungen am Alexanderplatz vom Tagesspiegel und Regula Lüscher. Im Artikel wird auch erwähnt das es am Postbank Hochhaus langsam weitergeht, und das die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften Hochhäuser errichten sollen, so zb. an der Karl -Marx Allee. Monarch hat grünes Licht. Bei Hines gibt es laut Deutschland Büro keinerlei neues. Für bestehende Vorhaben soll es keinen Stillstand geben !!!
 
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