Fürst - Ku'damm-Karree

SchauBau

Goldenes Mitglied
Fürst bei Nacht

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vom Kudamm aus

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vom Kudamm aus

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Fürst beim Festival of Lights

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Fürst beim Festival of Lights mit Testfassade...

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Fürst beim Festival of Lights

(C) SchauBaubilder eigene
 

Lost

Silbernes Mitglied
Das Hotel/Flüchtlingsunterkunft Lietzenburger Straße 76 daneben soll nach Abriss ein Geschäftshaus mit Büros und Apartments werden, berichtet MoPo.

Der B-Plan von 1974 ist schlicht.
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1. Innerhalb der Fläche IJKLI wird die höchstzulässige Vollgeschoßzahl 22 festgesetzt.
2. Im Kerngebiet beträgt die Geschoßflächenzahl 2, 6.
3. Eine Erhöhung der für die Grundstücke zulässigen Geschoßfläche um die Flächen notwendiger Garagen, die unter der Geländeoberfläche hergestellt werden, kann zugelassen werden, wenn die GFZ 3,5 nicht überschritten wird.
 
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SchauBau

Goldenes Mitglied
Oh weh, die Lietzenburger Straße 76 ist doch noch einer der Altbauten mit Hinterhaus und Seitenflügeln dort in dem Block! Da gibt es so viele hässliche Neubaukandidaten, die abreißenswert wären. Sehr schade wäre das! Und bei Google Maps ist das Haus weggepixelt...
 
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lfniederer

Bekanntes Mitglied
Das kann ich nicht nachvollziehen. Da gibt es so viel Nachkriegshässlichkeit in der Gegend, die durchaus einen Abriss verdient hätte. Und dann sucht man sich in der Ecke eines der wenigen noch erhaltenen Gründerzeithäuser aus (wenn auch nicht mehr originalgetreu vorhanden).

Muss man das verstehen!?
 

Xorcist

Bekanntes Mitglied
Es wäre echt schade darum, die sollten lieber die beiden Gebäude links von der Baugrube abreissen.
Na, also beim ganz linken Nachbargebäude Lietzenburgerstraße 86 könntest du eventuell Ärger mit Hinrich-Baller-Fans bekommen. Handelt es sich bei dem Objekt doch um ein frühes, weniger bekanntes Gemeinschaftswerk des Meisters und seiner Exfrau Inken aus dem Jahr 1977/78. Die Wohnungen sollen wohl recht beliebt sein...
 

elsner83

Aufsteiger
Ich wusste das nicht, ich bin selber ein Hinrich-Baller-Fan! Aber wie du schon sagtest ist es eher ein frühes, weniger bekanntes Werk von ihm, welches noch nicht viel von der Verspieltheit seiner späteren Werke besitzt (wenn man sich allein schon die einfachen Balkonbrüstungen anschaut).
Ich mag eben allgemein nicht die Blockrand negierenden Bauten der 1970er, die man eher abreissen sollte (wie es gegenüber auch geschieht), als die historische Blockrandbebauung der Gründerzeit.
 

Xorcist

Bekanntes Mitglied
Baller hat halt seinen ganz eigenen Stil gefunden und bleibt diesem auch treu. Ich bin immer wieder überrascht, wo man in der Stadt immer wieder mal nen Baller findet. Ich bin jetzt kein großer Fan seines geliebten Mintgrüns, aber abgesehen davon finde ich seine Bauten erfrischend unkonventionell und durchaus reizvoll. Liegt vielleicht auch an der Verwendung organisch anmutender Formen...(und ich gestehe, ich mag Beton ganz gerne, Kind der 70er halt)
 

Lost

Silbernes Mitglied
Baller polarisiert, die bauphysikalischen, Kosten- und Ausführungsprobeme (z.B. an der Spreewaldschule am Winterfeldtplatz) sind legendär. Unter heutigen Planungsbedungen (Normen, Regelwerke etc.) hätten seine Bauten kaum noch eine Chance, was wiederum unter dem Gesichtspunkt der Architekturvielfältigkeit auch kein Ziel sein kann.

Lesetipps: tip-berlin und monopol
 
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Lost

Silbernes Mitglied
Das Projekt ist für eine Milliarde € an die Aggregate Holdings S.A. verkauft worden vermeldet das DEAL-Magazin. Aggregate ist eine überwiegend auf Deutschland fokussierte Immobilien-Investmentgesellschaft, die auch Beteiligungen in Portugal hat. Sie verfügt über ein Vermögen von über 3,6 Mrd. € und ein Projektportfolio mit einem Bruttowert von mehreren Milliarden €.

Mehr zum wirtschaftlichen Hintergrund: https://www.wienerzeitung.at/nachri...dings-soll-Einstieg-bei-CA-Immo-erwaegen.html
 
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