Wohnen nördlich des Mauerparks

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Die Groth Gruppe plant am nördlichen Ende des Mauerparks ein neues Wohnquartier mit 700 Wohnungen. 70% werden Mietwohnungen für Senioren, Studenten und sonstige Bewohner sein, die übrigen Wohnungen werden als Eigentumswohnungen verkauft.
Als Ausgleich wird der Mauerpark dauerhaft erweitert und verdoppelt. Flohmarkt und co. sollen so dauerhaft erhalten werden. Der nordwestliche Teil, welcher nun bebaut werden soll, wurde bisher auch eher weniger als Mauerpark wahrgenommen, einige Garagen befinden sich dort, welche von Künstlern und co. bisher genutzt wurden, hin und wieder gab es auch Veranstaltungen zu Kunst und Kultur. Das Grundstück liegt nördlich des Gleimtunnels und südlich der Ringbahn.

©Groth Gruppe/ Senatsverwaltung ©Nöfer Architekten ©: Groth Gruppe
 
Werbe- und Informationsvideo der Groth Gruppe über das Projekt:

 
Laut Groth Gruppe haben bereits bauvorbereitende Maßnahmen begonnen. Erschließungs und Räumungsarbeiten finden derweil statt. Anfang des Jahres soll dann mit dem ersten Bauabschnitt, den geförderten Wohnungen begonnen werden. Der Vertriebsstart für die Eigentumswohnungen soll dann im Frühjahr 2016 folgen.

Quelle: Groth Gruppe Newsletter
 
Die Abendschau hat heute von Bauprojekten allgemein berichtet und dabei auch den Neubau am Gleimtunnel besucht und bei der Gelegenheit den Ausblick genossen auch auf dieses Bauareal hier, wo man sieht, wie bereits alles geräumt ist und Vorkehrungen getroffen werden (Min. 1:17 im Beitrag).
 
Der Bebauungs 1-64a VE liegt ab nächster Woche öffentlich aus.

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
    Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin; (EG, Lichthof, linker Seitenraum)
  • Wann: 18. Januar bis 19. Februar 2016
    Montag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und Freitag von 10 bis 17 Uhr

  • Bezirksamt Mitte von Berlin, Fachbereich Stadtplanung,
    Müllerstraße 146, 13353 Berlin, 1. Etage, Zimmer 167
  • Wann: 18. Januar bis 19. Februar 2016
    Montag bis Mittwoch von 9 bis 15 Uhr, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
 
Die Bauarbeiten sind inzwischen im Gang. Teilweise wird offenbar schon gebaut. Auf dem übrigen Areal wird noch beräumt und Erdmasse abgetragen.

Von der Swinemünder Brücke aus gesehen.
Von der Swinemünder Straße aus gesehen. Hier ist offenbar noch ein kleiner Pferdestall, welcher offenbar vorerst erhalten bleibt.

Mit "Grün statt Groth" wurde das Bauschild bereits beschmiert.
 
Hier wird derzeit offenbar erst einmal "nur" an Block C, D und E gebaut wenn ich das richtig sehe. Wobei bei Block E der Rohbau bereits deutlich wächst.
 
Wie das Deal Magazin berichtet, wird mit dem Verkauf der Studentenwohnungen auf dem Areal begonnen. Das Areal wird hier mit dem Namen Bärbel-Bohley-Ring betitelt und die 193 Studentenapartments werden unter dem Projektnamen "STUDIO HOUSE BERLIN". Das 25 Millionen Euro Projekt soll bis Oktober 2017 fertig gestellt werden.

Quelle und (C): Groth Gruppe & Investa Immobiliengruppe München
 
Inzwischen wird der südliche Teil mit den geplanten 216 Eigentumswohnungen unter dem Namen "So Berlin" vermarktet. Eine nette Übersicht gibt es auch noch einmal.
 
Nachdem der Gleimtunnel nun nach der Überflutung gesperrt ist, dient die Gleimstraße bis dahin aber offenbar noch als Baustellenzufahrt.
 
Hier stehen die Rohbauten inzwischen so gut wie komplett. Das Projekt "So Berlin" wird inzwischen auch mit einer eigenen Homepage und neuen Visualisierungen beworben.

So sieht man hier z.B. die Zufahrt von der Gleimstraße am Gleimtunnel.
 
Hier wächst das neue Quartier weiter. An der Ringbahn ist die Häuserfront inzwischen fast komplett.
 
Wie im Deal Magazin berichtet wurde, feierte man hier das Richtfest.
2019 soll der Mauerpark erweitert werden und das Quartier fertig sein. Dieser Kompromiss wird als Gewinn zur dauerhaften Sicherung des Mauerparks gesehen. Zahlreiche neue Anwohner werden bald entlang der Gleimstraße einziehen.
 
Mal ein Foto von der Einfahrt zum neuen Quartier an der Gleimstraße auf der Weddinger Seite. Ich bin gespannt, wie sich der Verkehr hier entwickeln wird.
 
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