Gebäudekomplex Strom-/ Turmstrasse

SchauBau

Bekanntes Mitglied
Auf der anderen Seite des Schultheiss-Quartiers Stromstrasse soll ein Gebäudekomplex errichtet werden. Es sollen Geschäfte, Büros und rund 120 Wohnungen (auch bezahlbare) in einem längeren Riegel entlang der Stromstrasse entstehen...
Im Filmbeitrag ist eine erste Visualisierung zu sehen.

Quelle: Abendschau
https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20190806_1930/nachrichten.html (2:00 min)
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Interessant. Der Eckbau steht wohl nicht unter Denkmalschutz, aber dort steht auch noch ein kleiner einstöckiger Altbau. Im Beitrag ist davon die Rede, dass denkmalgeschützte Bauten integriert werden sollen. Vielleicht wird dieser Bau überbaut/eingebaut?
Altbau-Stromstrasse.jpg


Stromstrasse-Altbau-Abriss-Neubau.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Poker_Palace

Aufsteiger
Ich hoffe mal, dass dieses alte Haus nicht zur Hülle degradiert wird, indem der gerasterte Brei hinter den Fenstern hochquillt und nur die Fassade stehen bleibt. Ansonsten ist sogar diese inzwischen altbackene Rasteritis-Architektur städtebaulich für die Kreuzung eine Verbesserung.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Wow ... das sieht ja zurzeit ganz schön traurig aus. Wird Zeit, dass da was passiert.

In dem Beitrag sieht man, dass der Bau scheinbar stehenbleibt so wie er ist und der Neubau entweder ein Lücke lässt, oder um ihn herumgebaut wird.


LINK bei 2:03
 

Poker_Palace

Aufsteiger
Die Morgenpost berichtet: Der Bestandsbau an der Ecke soll im Herbst 2020 abgerissen werden. 2021 starte man mit dem Neubau.

Der denkmalgeschützte Altbau in der Stromstraße bleibe zu 100 Prozent erhalten. Das Haus aus dem Jahr 1866 stehe unter Denkmalschutz und dürfe nicht verändert werden. Der Zweigeschosser soll rundherum zwischen Neubauten freigestellt werden. Nach einer denkmalgerechten Sanierung könne man sich hier ein Restaurant oder Café vorstellen. Über einen neben dem Altbau geführten Weg soll man auch zu den Wohnungen im hinteren Grundstücksbereich gelangen.

Mehr dazu hier:
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Die Berliner Woche berichtet heute von dem Projekt. Darin geht es insbesondere um die Kritik des FDP-Fraktionsvorsitzenden Felix Hemmer in Berlin Mitte. Der Investor Digivest musste demnach mehrmals Planänderungen in Kauf nehmen, da der Baustadtrat Gothe (SPD) wohl mehrmals Änderungswünsche geäußert hätte und einen Aufstellungsbeschluss verschleppt hat. Eh das gesamte Bebauungsplanverfahren durchlaufen ist, können noch gut zwei Jahre vergehen. Inzwischen rechnet man daher nicht mehr mit einem Baubeginn vor 2022.

Strittig waren Höhe des Eckareals des Projektes, der Anteil an (Sozial-)Wohnungen, etc., woraus letztendlich eine Senkung der Wohnungsanzahl folgte und inzwischen durch Zeitverzögerungen und Umplanungen eine Verteuerung stattfindet. Herr Gothe kontert, dass die FDP doch im Bezirk eher daran mitarbeiten solle, mehr Sozialwohnungen zu schaffen. Leider sind derlei Planungsverfahren mit langen Streitereien oftmals ein treibender Grund dafür, dass viele Projekte langsam und verteuert umgesetzt werden.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Hätte mir deutlich besser gefallen. Allein diese Bögen machen schon richtig etwas her, auch wenn die Kubatur sonst fast identisch ist.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Die Bögen sind stark, das wäre wirklich sehr schön gewesen. Auch der starke Kontrast zur Gestaltung der oberen Geschosse finde ich gelungen. Insgesamt ein eher untypischer Entwurf für Eike Becker, ist mal was anderes, aber gelungen. Der jetzt gewählte Entwurf betont dafür die Ecksituation deutlich besser und der Überhang mit dem eingerückten Erdgeschoss macht auch was her. Insgesamt aber ist er etwas langweilig.
 
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