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Garnisonkirche

Dieses Thema im Forum "Potsdam & Umland" wurde erstellt von BerArcUrb, 22. April 2016.

  1. BerArcUrb

    BerArcUrb Administrator

    Die Synode Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat zuletzt einen Kredit von 3,25Mio € für die Rekonstruktion bewilligt. Nun langsam dürfte die Finanzierung für eine Rekonstruktion stehen.

    Die Baugenehmigung wurde 2013 bereits erteilt und läuft 2019 aus, sodass bis 2018 spätestens mit den Bauarbeiten begonnen werden müsse. 38Mio € werden für den Bau veranschlagt. Eine Stiftung hat bereits auch schon Geld gesammelt, jedoch müsse vorallem noch der Bund einen Zuschuss leisten.

    Das Projekt ist umstritten, auch aufgrund der historischen Treffen vor Ort zwischen Hitler und Hindenburg.

    Quelle und Beitrag: RBB
     
  2. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    Laut Garnisonkirchen-Stiftung hat ein anonymer Spender 1,5 Mio € für die Rekonstruktion gespendet. Damit halbiert sich die Summe der fehlenden Finanzmittel.

    Ein Versöhnungszentrum soll entstehen, welches auch den Bund als Mitfinanzierer in Aussicht stellen ließ. Dies scheint jedoch immer noch fraglich, da man eventuell eine vorerst abgespeckte Rekonstruktion plane, was wiederum zur Folge haben könnte, dass die Bundesmittel doch nicht bewilligt werden.

    Somit steht ein möglicher Baustart wohl immer noch nicht fest.

    Quelle und Artikel: PNN
     
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  3. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    Offenbar gingen weitere 210.000 € an Spendengeldern für die Rekonstruktion der Garnisonkirche ein. Die Finanzierungslücke verkleinert sich somit auf eine knappe halbe Million Euro.
    Bis Ende 2020 muss die Kirche wieder stehen, da ansonsten das Baurecht für diese verfällt.
    Eine Bundesförderung steht eventuell auch in Aussicht. Die Linke möchte dies verhindern, da die Kirche historisch negativ belegt ist und das Geld an anderen Stellen eher gebraucht werden könnte.

    Quelle unter anderem Tagesspiegel
     
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  4. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    Wie unter anderem in der Berliner Zeitung berichtet wurde, spendet Günther Jauch 1,5 Mio € für die Rekonstruktion. Nun fehlen offenbar nurnoch 750.000 €, um die "Rohbau" des Kirchturms ab Oktober 2017 realisieren zu können.
    Die Baugenhemigung verfällt Ende 2019, sodass die Zeit drängt und man kostspielige Elemente später erst ergänzen will.
     
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  5. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    Offenbar können die Bauarbeiten hier im Oktober beginnen, nachdem die Finanzierungslücke geschlossen wurde. Drei private Spender haben diese geschlossen. Nun könne man die Fördergelder beim Bund beantragen.

    Quelle siehe PNN
     
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  6. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    Wie bei PNN berichtet wird, hat sich die große Koalition im Haushaltsausschuss darauf geeinigt, die 12 Mio € zu bewilligen und somit die Finanzierung der Rekonstruktion zu sichern.
     
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  7. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    PNN berichtet, dass der Bund offenbar einem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt habe. Somit können diverse Ausschreibungen vollzogen werden, damit im Oktober erste Bauarbeiten beginnen können.
     
  8. BerlinerBauleiter

    BerlinerBauleiter Goldenes Mitglied

    Heute soll wohl der Baubeginn mit einem Gottesdienst gefeiert werden. Die Rekonstruktion ist sehr umstritten. Viele sehen die Kirche als einen zentralen Ort der Machtergreifung der Nazis.
    Andere wollen die Kirche nicht als "Nazi-Kirche" verteufelt sehen, da auch viele andere Orte belastet seien und dies allein kein Argument für die Verweisung eines Ortes sein könnte.

    Tagesspiegel
    Auf der Webcam sieht man zumindest bereits Protest am Bauzaun. :rolleyes:
     
  9. Hasenbein

    Hasenbein Mitglied

    Die Kirche war ein Hauptwerk des Barocks und weder in der Architektur noch sonst irgendwie "Nazi". Ach so: Hitler hat Hindenburg vor der Tür die Hand geschüttelt - dadurch ist das Gebäude hunderte Jahre nach seiner Errichtung historisch verdorben? Was ist denn dann mit dem Olympiastadion? Dem Finanzministerium (ehemals Reichsluftfahrtministerium)? Der Siegessäule - die wurde von den Nazis auf den 17. Juni umgeparkt! Und die Straßenlaternen auf der Bismarckstraße: alle von Speer persönlich! So gesehen muss man halb Berlin abreissen: alles von den Nazis kontaminiert. Ist ja auch so einfach: man reisst einfach das Gebäude ab; schwups! Weg ist die Ideologie. Zu blöd nur, dass mit dem Abriss von Hitlers Reichskanzlei und Honeckers Palast der Republik die menschenverachtenden Ideologien immer noch da sind. Hat man vielleicht zu wenig abgerissen?
     
  10. lfniederer

    lfniederer Bekanntes Mitglied

    Sehe das auch so wie Hasenbein. Ich habe mit Nazis, AfD und all dem rechten Müll überhaupt nichts am Hut, aber diese hysterischen Reaktionen aus Teilen von Potsdams vermeintlich linker Ecke ist wirklich lächerlich. Was ist eigentlich mit der Nord-Süd-S-Bahn in Berlin? Die wurde im "dritten Reich" gebaut. Macht man sich schuldig, wenn man sie benutzt?
     
  11. Frosch Frolo

    Frosch Frolo Mitglied

    So umstritten wie es scheint ist der Wiederaufbau ja gar nicht. Es erscheint nur so, aufgrund der schrillen Lautstärke der Gegner und dem Widerhall in den Medien. Den Wiederaufbau mit dem Aufstieg der AfD in Verbindung zu bringen, ist lächerlich. Aber das ist sympomatisch für die (Berliner) Medien. Sie messen den Wasserstand oben im Leuchtturm, anstatt sich auf den Deich zu konzentrieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2017
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