Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen (bis 90m Höhe möglich)

Philipp85

Bekanntes Mitglied
Wie die Berliner Woche berichtet und dem Bezirk Lichtenberg über das online-Portal berlin.de zu entnehmen ist, gibt es konkrete Planungen zur Entwicklung eines urbarnen Zentrums in Neu-Hohenschönhausen, gelegen zwischen Zingster Straße und dem S-Bhf. Hohenschönhausen.

Die Quartierserweiterung findet auf landeseigenen Flächen statt und soll (mindestens) einen Hochpunkt erhalten.

Es ist ein architektonisches Statement erwünscht, welches zur Identifikation mit dem Ort beiträgt.
Q: berlin.de

Die Punkthochhäuser in der Zingster Straße sind ca. 60m hoch, ebenso die Punkthochhäuser an der Falkenberger Chaussee & Prendener Straße. Somit sollten für den Hochpunkt im urbanen Zentrum bis zu 90m möglich sein.

Die Vorstudien zeigen, dass innerhalb des Wettbewerbsgebietes ein abwechselndes Spiel von niedrigeren und höheren Baukörpern mit maximaler Höhe von 90 m möglich erscheint. Grundsätzlich sind Hochpunkte vorstellbar. Diese sollten nicht als Scheiben, sondern eher als Punkthäuser ausgebildet werden. Die Zentrumstypologie soll sich von der restlichen Siedlung unterscheiden und der Wohnfunktion eine urbane Funktion gegenüberstellen.
Q: berlin.de

Die Lage des kommenden Bauvorhabens in Neu-Hohenschönhausen.

Vorstudien für das Projekt:

szenarien.jpg


gebaudehohen.jpg

(c) berlin.de
 
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RobertMoses

Silbernes Mitglied
Wenns so ein Hartz IV Silo/Wohnghetto - Turm wird, in dem sich das soziale Elend sammeln soll, dann nein. "Hochpunkte" sollten wertig sein, keine "Elendstürme". Das ist wirklich der einzige Punkt, wo ich gegen höhere Bebauung bin.
 
Zuletzt bearbeitet:

Philipp85

Bekanntes Mitglied
Ließ dir doch mal die Kommentare vom zweiten Link durch, eine Bebauung mit Hochhäusern wird von den Bewohnern des Viertel durchaus positiv angenommen. Ein Hochhaus über 60m ist laut Berliner Hochhausplan multifunktional zu nutzen, ein reiner Wohnturm ist hier gar nicht möglich.

Das Hochhausleitbild sieht vor, dass Hochhäuser über 60 m multifunktional zu nutzen sind. Die Nutzungen werden standardisiert in zwei Kategorien unterteilt:

Kategorie 1: Büro, Handel, Hotel, Verwaltung (öffentlich/privat), Gastronomie, Praxen/Räume für freie Berufe, sonstiges Gewerbe

Kategorie 2: Wohnen, kulturelle Einrichtungen, soziale Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, sonstige nicht gewerbliche oder nicht kommerzielle Nutzungen.
Q: berlin.de

Die Erdgeschosszonen von Hochhäusern über 60 m sind grundsätzlich durchlässig und mit öffentlich zugänglichen Funktionen im Sinne einer Verbindung zum Quartier zu gestalten. Der sie umgebende Außenraum ist so anzulegen, dass Zugänglichkeit und Vernetzung mit dem Umfeld gewährleistet sind. Erforderlich ist insbesondere eine ausreichende Geschosshöhe von standardmäßig mindestens 5 m. Bei öffentlich zugänglichen Nutzungen kann es sich sowohl um gewerbliche (z. B. Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister mit Kundenverkehr) wie nicht-kommerzielle Nutzungen (z. B. Kindertagesstätte, Nachbarschaftsladen, Seniorentreffpunkt) oder kulturelle und Bildungseinrichtungen handeln. Ziel ist es, die Nachbarschaft zu beleben und zu bereichern und damit wesentliche Mehrwerte für die Allgemeinheit zu erzielen.

Darüber hinaus sind in Hochhäusern über 60 m vorzugsweise auch im obersten Geschoss bzw. auf dem Dach öffentlich zugängliche Nutzungsangebote bereitzustellen (z. B. Aussichtsplattform, Gastronomie). Damit werden der Allgemeinheit neue Erlebnismöglichkeiten und Perspektiven eröffnet, welche die Akzeptanz, den Nutzen und die Integration des Hochhauses in seine Nachbarschaft fördern und Mehrwerte schaffen.
Q: berlin.de


By the way:

Das Projekt The:Square³ sollte ebenfalls in Höhenschönhausen gebaut werden (Hier im Forum) und hat(te) ganz ähnliche Nachbarn in Plattenbauweise aus den 1980'ern. Ein "Wohnsilo" war auch hier nicht vorgesehen.
 
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