Umbau Komische Oper

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Hier sieht es äußerlich unverändert aus.

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Der Bauplatz ist eher recht leer und ruhig...

(C) SchauBaubilder eigene von 2.4.2026
 
Man munkelt, dass hier die nächste ewige Baustelle bestehen wird, womöglich die komische Oper am Ende ganz abgewickelt wird, bzw. dauerhaft im Schiller Theater bleiben soll.

Die Realisierung wird immer weiter in die Länge gezogen, um angeblich Kosten zu sparen.

Das absurde ist, dass man in den einzelnen Jahren Geld spart, aber am Ende unter dem Strich mit enormen Mehrkosten rechnen werden muss.

Irgendwie sinnbildlich für Berlin und den Umgang mit Staatsausgaben.
 
Natürlich wäre eine Totalschliessung der Oper der richtige Schritt gewesen und gegenwärtig sieht es geradezu unausweichlich aus.

Das ist schmerzlich, aber wenn man nicht wachsen will, bzw nur zu seinen Bedingungen, weil Berlin sich ja das leisten kann, viel zu wenige Wohnungen baut, um mehr Menschen anzuziehen und zudem den bestehenden Mietmarkt völlig abwürgt; nichts Neues oder gar Spektakuläres für den Tourismus macht, ausser den immergleichen öden Karneval der Kulturen oder gefloppte Kampagne um Leute, die eh nur zwei bis drei Tage hier sind, in Aussenbezirke zu jagen, die keinen interessieren; zusätzliche Feiertage einführt (Frauentag) um die eh schon schwache Produktivität weiter zu senken und Kosten zu erhöhen, keine 300 Millionen für ein ICC Berlin bereitstellt das Berlin zur Nummer 2 unter Kongressstädten in Europa gemacht hat, aber ansonsten lieber tausende von Beamten für einen Mietenkataster einstellt um ohne Not Verträge, die von einvernehmlichen Parteien geschlossen wurden, zu beenden und dann private Eigentümer populistisch mit aberwitzigen Summen zu bestrafen, die dann mit Sicherheit das Mietverhältnis beende, weil kaum noch ein privater Eigentümer sich das noch antun will und die Wohnung verkauft, dann aber an einen gewerblichen Vermieter oder Eigenbedarf anmeldet und somit dem Mietmarkt entzieht. Aber lieber ein Feindbild bedienen als nach Lösungen suchen.
Dann braucht man sich nicht wundern, dass weniger Touristen kommen, weniger Arbeitsplätze entstehen, sich weniger qualifizierte Menschen niederlassen, in der Folge immer weniger Steuern erwirtschaftet werden und immer weniger investiert wird, die Schulden hat Müller eh schon bis an die Schmerzgrenze getrieben, irgendwann ist Schluss. Ein Teufelskreis in dem wir schon mitten drin sind.

Für wen braucht man da drei Opern und ein Kulturbudget das gigantisch ist und vor allem wie soll das finanziert werden? Die Touristentax ist schon auf 7,5 % ! des Nettozimmerumsatzes getrieben, was bestimmt nicht mehr Besucher fördert. Klar kann man wieder den Bund um mehr Kulturbudget bitten und Bayern noch mehr Milliarden zahlen lassen.
Berlin ist in einer Sackgasse und die Komische Oper nur ein kleines Beispiel, dass die ganze Malaise beleuchtet.
 
Das ist natürlich eine Diskussion, die hier nicht hingehört…und gleichzeitig leider inhaltlich vollkommen richtig ist. Inzwischen hat diese Denke das ganze Land erreicht und wir können das, was wir aufgebaut haben, nicht mehr bezahlen. Aber statt Reformen zu wagen, halten wir an der Vergangenheit fest und träumen den sozialistischen Traum. Und das ist nicht die Politik, das sind wir alle.
 
Ja, das stimmt. Natürlich gehören einige Punkte nicht wirklich hier her, aber wie so oft ist es gerade bei öffentlichen Projekten oder Baugeschehen so, das Politik ein Anteil hat und man schon seit einigen Jahren bei vielen Projekten der öffentlichen Hand eher mit dem Kopf schütteln muss. Bei diesem Projekt ist mEn die Kernzeile - Die ursprünglich angestrebte Wiedereröffnung im Jahr 2029 (was bei bei einem Baustart im Jahre 2023 eigentlich schon so manche Fragen aufwirft) ist nicht mehr haltbar! Die aktuelle Planung geht nun von einer Fertigstellung bis 2033 aus. - Irre. Also das denke ich wenn ich sowas lese. 10.Jahre. Und 500 Millionen Euro. Und ich wäre nicht verwundert wenn selbst das nicht reicht. Das ist wirklich alles kaum noch vermittelbar. Finde ich jedenfalls. Aber Danke an die da dort immer mal vorbei kommen und aktuelle Fotos bzw. infos haben.
 
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