BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Offenbar könnte eine Verlängerung der U7 bis zum BER konkret werden. Teile des Senats sprechen sich wohl dafür aus. Auch der brandenburgische Landkreis Dahme-Spreewald ist nicht abgeneigt.
Teile der neuen Strecken würden nämlich in Brandenburg verlaufen. Drei neue Bahnhöfe wären wohl geplant, wie der RBB unter anderem berichtet.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
In der Berliner Morgenpost ist noch die Rede von einer U-Bahnstrecke bis zu SXF und von dort dann ein Pendelverkehr mit Bussen zum BER. :confused:
Das wäre wirklich peinlich, wenn wieder solche halben Sachen kommen. :(
 

guruzug

Silbernes Mitglied
@BerlinerBauleiter Nein, die U-Bahn Zuege wuerden in den bestehenden S-Bahnhof einfahren (gleiche Spurweite, jedoch andere Stromschiene). Dann koennte man falls man nur zum SXF-Teil will dort aussteigen oder vom selben Bahnsteig in den Pendelzug oder die S-Bahn zum BER wechseln.

In etwa so wie in S/U Wuhletal.
 

SchauBau

Goldenes Mitglied
Die U7 war wieder mal politisches Thema: M. Müller und R. Popp sind auf Initiative der Bezirksbürgermeister von Neukölln und Schönefeld bis zum südlichsten U7 Tunnelende gefahren: von dort fehlen noch 3 km bis Schönefeld und 6 km bis zum BER.
Die meisten wollen die U7 verlängern, Fr. Günter eher eine kostengünstigere Alternative wie die Strassenbahn. Wenn aber durch die Neubausiedlungen in Schönefeld 35.000 neue Einwohner prognostiziert werden und der Flughafen angebunden wird, könnte diese Lösung zu wenig sein.
Leider sieht es hier erstmal wieder nur nach einer Absichtserklärung aus.
Berlin kann sich "glücklich" schätzen, durch die Teilung der Stadt die U-Bahn im Westteil so gut ausgebaut zu haben. Und ich finde, es wäre mal wieder an der Zeit, erneut in Vorleistung zu gehen und vorausschauend die Strecke zu verlängern.


Ab Minute 3:25:
https://mediathek.rbb-online.de/tv/...hen/Video?bcastId=3822076&documentId=57461622
 

lfniederer2018

Mitglied
Ich bin ein großer Freund des großflächigen Ausbaus des Straßenbahnnetzes, vor allem im ehemaligen Westteil der Stadt. Aber in diesem konkreten Fall bietet sich tatsächlich eine Verlängerung bis nach BER an, wenn möglich ein Teil als Hochbahn, so dass die Kosten niedriger gehalten werden.

Das Problem scheint allerdings die Anbindung direkt im Flughafenbereich selbst zu sein, da diese U-Bahnverlängerung ursprünglich nicht mit eingeplant wurde (was ich nie verstanden habe).

Schau'n wir mal.
 

SchauBau

Goldenes Mitglied
Gestern gab es einen interessanten Beitrag in der Abendschau zur gemeinsamen Planung von Infrastruktur zwischen Neukölln und Schönefeld. Beide Bürgermeister (großer Martin Hikel, kleiner Christian Hentschel) suchen hauptsächlich eine Lösung für die Verkehrsprobleme, die mit der Eröffung des BER eintreten werden. Die U-Bahn-Verlängerung wird von beiden begrüßt, dauert aber viel zu lange. Die Probleme sind schon lange klar: der Flughafen und viel Neubau wird viel Verkehr auslösen.
Der Vergleich mit der vorletzten Jahrhundertwende wurde bemüht, in der viele Dörfer nach Berlin hineingewachsen sind und eingemeindet wurden. Auf ähnlichem Niveau wird Schönefelds Entwicklung gesehen. Ein bißchen Resignation über die langsame Entwickung habe ich bei dem Schönefelder Bürgermeister Christian Hentschel herausgehört...

 
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BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Dieses Projekt hätte viel früher voran getrieben werden müssen. Beim BER wurden auch keine Vorleistungen für eine mögliche Verlängerung getroffen, oder?
 

guruzug

Silbernes Mitglied
"Für einen U-Bahnhof unter dem neuen Terminal wurden bedauerlicherweise keine Vorleistungen erbracht." laut https://www.zukunft-mobilitaet.net/...z-bvg-s-bahn#berlin-brandenburg-BER-anbindung

Die Verlaengerung der S2 ist uebrigens auch eine interessante Idee:
erweiterung-schienennetz-berlin-anbindung-ber.jpg

(c) Zukunft Moebilitaet Felix Thoma

Mehr Redundanz waere auf jeden Fall super.
Entwicklungspolitisch ist natuerlich die U7 fuer Schoenefeld und Neukoelln die bessere Wahl.
 

Jonas96

Bekanntes Mitglied
Der Bahnhof der U7 muss ja nicht direkt unter dem Terminal sein. Es würde ja reichen wenn er unter dem Vorplatz des Terminals wäre. Dann müsste man halt nochmal ein paar Meter draußen laufen bis man im Terminal wäre. Es würde sich schon eine Lösung finden. Wie bei anderen Projekten auch sollte man sich aber mal schleunigst entscheiden ob man das Projekt machen will oder nicht.
 

StefanM

Bekanntes Mitglied
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Ich wäre dafür...falls man sich für eine Verlängerung der U7 ins Land Brandenburg entscheidet und es jemals beide Bundesländer schaffen sollten das auch zu finanzieren, dass man die U7 ab der Stadtgrenze oberirdisch baut.

Im Bereich des künftigen Schönefeld Towers sollte es die erste Station auf Brandenburger Gebiet geben.
Der alte S-Bahnhof Schönefeld sollte im 90° Winkel gekreuzt werden und eine großzügige Umsteigehalle entstehen.
Dann sollte es im oder am Terminal 5 einen weiteren Halt geben, bevor die U7 dann parallel zur A113 Richtung Süden die östliche Airport City erreicht.
Hier sollte es dann in der Airport City 2-3 zusätzliche Halte an den Büros und Parkplätzen geben bevor die U7 dann weiterhin oberirdisch ihr Ende auf dem Willy-Brandt Platz in einem gläsernen Terminal findet.

Das sollte mehrere 100 Millionen Euro Kosten gegenüber einer unterirdischen Bauweise sparen und einen hohen Nutzen für den gesamten AirPort Bereich bringen.

Allerdings sollte man die Strecke ab Rudow 3-Gleisig mit einem mittleren Expressgleis aufbauen, welches dann je nach Lastrichtung (morgens und abends) für ExpressZüge genutzt wird die lediglich an den Terminals halten und die Stationen dazwischen auslassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

guruzug

Silbernes Mitglied

SchauBau

Goldenes Mitglied
Hier noch der kurze Nachrichtenteil der Abendschau, in dem "eine Initiative die Verlängerung der U7" fordert. Martin Hikel unterstützt diese dabei. Es läge auch schon eine Machbarkeitsstudie vor.

Abendschau 1:31
 

guruzug

Silbernes Mitglied
Es wird interessant. Die Politik faengt sich an zu streiten ob die Station am BER dann oberirdisch oder unterirdisch enden soll. Klingt fuer mich nach Grünen-typischen "wir spielen auf Zeit damit garnix gemacht werden muss" (aehnlich wie Schmidt in Kreuzberg bzgl Karstadt)

 

StefanM

Bekanntes Mitglied
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Sehe ich auch so. Bisher hat immer das Kosten-Argument gegen die U-Bahn gesprochen....jetzt soll es die teuerste Lösung für den Endbahnhof am BER sein. Das ist sehr unglaubwürdig.
 
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