The Berlinian - MYND Hochhaus Kaufhof [146m]

Nächtliche Reflexionen - eben fotografiert vom Eingang der Munchies-Filiale:

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(c) eigenes Bild
 
Beim Landeanflug auf BER wirkt der Fernsehturm inzwischen auch nicht mehr so ganz extrem einsam...

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Ich war letzte Woche auf dem Dach des Reichstags und habe dabei diese Fotos aufgenommen. Das Park Inn verschwindet inzwischen fast vollständig aus der Skyline aus dieser Richtung. Ich bin gespannt, wie der Ausblick aussieht, wenn der Covivio-Turm fertiggestellt ist – und vielleicht irgendwann auch die übrigen geplanten Hochhäuser. Ob ich das noch erlebe?
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(eigene Fotos)
 
Wenn es ein wenig mehr Mut gäbe in dieser Stadt und weniger rückwärtsgewandte "Zukunft der DDR", könntest du noch einen kleinen "Times Square" am Alexanderplatz erleben. Wichtig sind jetzt die ersten 2-3 150+ Hochhäuser - dann wird evtl. die Zustimmung zu einer Skyline am Alex steigen und man wird sich evtl eher an Toronto orientieren, als an das ewig einfrieren des Stadtbildes von gestern.
 
Ein Blick auf die beiden Türme...

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Der Aufbau der Fassade strebt seinem Ende entgegen, die letzten Fassadenelemente zur Ostseite hin werden montiert.

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Die häufig herbeigeredete Konkurrenz der Türme zum Fernsehturm kann ich nicht erkennen. Er wirkt trotzdem noch für sich.
Wenn die Kräne erst ein mal abgebaut sind dann wirken die Türme noch kompakter.

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Man hätte bis auf 190 Meter und gestaffelte Gebäudehöhen bauen sollen, aber diese DDR Verherrlichung mit dem Park Inn als festgelegte Blaupause hat das verhindert. Es ist ein Trauerspiel einer Reaktionen Stadtentwicklung.
Das Covivo hat dieselben Billigfassadenelemente wie das Berliner oder das Haus des Reisen. Und vom Park Inn diesem völlig Inbegriff für Verschlimmbesserung und der lächerlichen Statistikkiste braucht man kein Wort verlieren.
 
Liegt das jetzt an der Gier nach maximaler Gewinnmaximierung der Investoren oder an der Stadtentwicklung? Über die Fassade entscheidet lediglich der "Bauherr". Man hätte auch auf 300 m gehen können aber leider ist das nicht passiert, woran liegt das nur...
 
Man hätte bis auf 190 Meter und gestaffelte Gebäudehöhen bauen sollen, aber diese DDR Verherrlichung mit dem Park Inn als festgelegte Blaupause hat das verhindert. Es ist ein Trauerspiel einer Reaktionen Stadtentwicklung.
Das Covivo hat dieselben Billigfassadenelemente wie das Berliner oder das Haus des Reisen. Und vom Park Inn diesem völlig Inbegriff für Verschlimmbesserung und der lächerlichen Statistikkiste braucht man kein Wort verlieren.

Allesandersplatz! ( : - ) - # - <

Staffelgeschosse bedeutet Platzverschwendung und aus Investorensicht ist Flächenmaximierung die Baudoktrin. Und 150 Meter war ja schon Frau Lompscher zu hoch (am liebsten hätte sie "den Hochhauswahnsinn" ja sofort bekämpft und eingestampft oder auf alle Zeiten verhindert), 130 durften es nur sein. Was lächerlich ist, weil das Covivo (das wie du sagst 190 Meter mit Staffelegeschoss in der Kubatur auch viel eleganter ausgehen hätte, als diese immer ähnlichen Klötze und Vierkantbolzen) ja genau in der Mitte gebaut wird. Man will aber nicht, weder auf der einen Seite, noch auf der anderen Seite. Gestaltung kostet Geld und dazu ist kaum jemand bereit. Es bleibt halt größtenteils langweilige 0815 Renditearchitektur. Und die Zeit, in der in New York in den 1910ern bis Anfang der 1930er diese wunderschönen Wolkenkratzer wie das Chrysler-Buildung und ähnliches entstand, die hat Berlin ja nie mitgemacht. Auch in den USA wird ja SO schon lange nicht mehr wirklich gebaut.

Wer so bauen will, beißt sowohl in der Politik als auch bei Investoren sofort auf Granit.

Der wunderschöne TLG-Riegel auf der anderen Seite wird uns ja auch noch jahrelang erhalten bleiben. :)


SO baut man ja leider nicht. :(

Quelle: WELT/Promo
 
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Es wird ja nicht nur auf der politischen Seite als problematisch angesehen weltstädtischer zu bauen.
Auch in sehr großen Teilen der Bevölkerung findet das keinen Anklang...die immer wieder gleichen Argumente kommen da auf: "es wird dadurch alles immer teurer", "es ist nur für die Reichen", "da sind ja keine Wohnungen für sozial Schwache mit bei", "keine Kultur untergebracht".
Na ja, das immer wieder gleiche Gefasel seit über 3 Jahrzehnten.

Das ist auch der Mitgrund warum Airlines und Wirtschaftsinvestitionen um Berlin mittlerweile einen großen Bogen machen und lieber gleich ein Land weiter Richtung Osten ziehen.
Die Leute wollen nicht. Sie wollen hier im klein klein verharren und hoffen auf den sprudelnden Länderfinanzausgleich. Ob das in Zukunft gut geht wage ich zu bezweifeln.
 
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