Stadtautobahn und Berliner Ring

guruzug

Silbernes Mitglied
Blick von der Brücke an der Kiefholzstr Richtung S Treptower Park. Wohl einer der Gründe warum es noch dauert:

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RobertMoses

Silbernes Mitglied
Die Partei, die ehemals unter dem Namen SED bekannt war, und wieder an der Regierung beteiligt ist, fordert, der Bau des 16. Baubabschnitts der A100 müsse sofort eingestellt und abgebrochen werden und soll in eine Stadtstraße mit Fahrradschnellweg umgewandelt werden. Auch die grüne Spitzenkandidatin, die man aus Augsburg importiert hat, hatte sich bereits für einene sofortigen Abbruch der Bauarbeiten ausgesprochen. Natürlich wird es mit Grün-Rot auch keinen 17. Bauabschnitt geben. Man kann die Berliner nur beneiden um ihre Politiker. Aber sie bekommen letztendlich auch was sie verdienen (und wählen).

Praktischerweise unterstützt die "LINKE" Demonstrationen und Opposition gegen den Weiterbau der A100, der unter dem Rot-Rot-Grünen Senat weitergeführt wird. Früher nannte man das wohl gelenkte Opposition, wenn diese direkt aus der Regierung kommt.

Für Samstag ist eine Fahrraddemo gegen den Weiterbau der A100 geplant, die von zwei der drei Regierungsparteien offen unterstützt wird.

 
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StefanM

Bekanntes Mitglied
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Reiner Linkspopulismus. Das ist rechtlich gar nicht umsetzbar. Und man sieht, dass langsam der Versuch unternommen wird den Grünen die Themen zu nehmen.
 

Jonas96

Bekanntes Mitglied
An Populismus mangelt es aber auch hier im Forum nicht.
Wie hier schon so schön beschrieben: Die Leute bekommen das was sie wählen. Und ja, viele Leute wollen halt einfach keine Autobahn in der Innenstadt.

Ich finde man sollte endlich mal anfangen Geld dafür auszugeben, dass sich der Autoverkehr reduziert und nicht für das Gegenteil.
Ob man jetzt Autobahnen zurückbauen sollte ist ne andere Frage....
 

StefanM

Bekanntes Mitglied
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Natürlich sollte man Geld ausgeben um die Zahl der Fahrzeuge des motorisierten Individualverkehrs zu reduzieren.
Dazu bedarf es aber mehr Mut und Engagement als nur die Lippenbekenntnisse der letzten Jahre.
Mit der "Dynamik" der letzten Jahre sind die hochgesteckten Ziele jedoch nicht zu erreichen.

Die Reduzierung von Fahrzeugen ist nur mit dem massiven Ausbau des ÖPNV zu erreichen.
Diese Ansicht müsste sich hier in Berlin erst ein mal durchsetzen und Grundlage für die weiteren Maßnahmen sein.
Aber da sehe ich einfach keine großen Bestrebungen und deshalb wird sich an der Situation auch in den nächsten Jahren nicht viel verändern.
 

guruzug

Silbernes Mitglied
Und ja, viele Leute wollen halt einfach keine Autobahn in der Innenstadt.
Nix Innenstadt. Schau doch bitte mal bei Google Maps (Satelittenansicht aktivieren) wo die A100-Erweiterung verlaeuft. Das ist im Gewerbegebiet/Industriegebiet und entlang der bestehenden Bahnstrecke.

Die aktuelle A100-Erweiterung ist das was man auf dem Dorf eine "Umgehungsstrasse" nennt.

Warum man am Hermannplatz gegen die A100 protestiert ist komplett sinnfrei. Die A100-Erweiterung wird sich positiv auf Körnerkiez und Rixdorf auswirken, siehe mein Post weiter oben.
 

Casu

Mitglied
Ist und bleibt eine Protestpartei...“ich bin dagegen“ als einziges Motto. 5 Jahre hat man Zeit gehabt, die Dinge so zu gestalten, dass die Leute bequem auf den ÖPNV umsteigen können. Resultat: nicht mal eine der geplanten Tramstrecken wird fertig in dieser Wahlperiode. Das Ergebnis dieses Vorgehens ist nicht Veränderung in die richtige Richtung, sondern Rückbau notwendiger Infrastruktur. Es gibt genug Evidenzen um zu erkennen, wohin das führt, wenn man sich denn einfach mal objektiv damit auseinandersetzen will...ohne ideologische Brille.
 
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