Stadtautobahn und Berliner Ring

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
16. Bauabschnitt A100 - Rohbau fast fertig

Die Ab- /Auffahrt Sonnenallee sieht schon sehr gut aus. Lange sollte das Estrel nicht mehr warten müssen. ;)

Auffahrt Sonnenallee Richtung Grenzallee

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SchauBau

Goldenes Mitglied
Beeindruckend, diese Betonmassen, um die Autos unter die Erdoberfläche zu legen. Und das sind die Bauwerke, die in 15 Jahren wieder sanierungsbedürftig sind...
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Der Tunnel an der Grenzallee steht derzeit im Fokus und HOCHTIEF berichtet...


 

Xorcist

Bekanntes Mitglied
Wäre interessant zu wissen, wie die Rückseite des Wohnblocks zur S-Bahn hin aussehen wird bzw. verläuft nicht der zukünftige 17. Bauabschnitt der A100 genau zwischen der S-Bahn und dem geplanten Neubau Markgrafenstraße 7-11 noch oberirdisch?
Screenshot_20210226-201104_Drive.jpg

Quelle: Senatsverwaltung
 
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RobertMoses

Silbernes Mitglied
Nein macht schon Sinn. Da stehen keine Wohnungen. Nur Brache und Gewerbe (meist Auto und Schrotthandel).

Marktgrafendamm.png

Quelle: Google-Earth Screenshot

Mich würde viel mehr interessieren, wie die Autobahn aussieht, wo sie die Elsenbrücke auf der rechten Fahrspur überlappt.
 
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Urbanista

Mitglied
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Da steht Autohandel und Schrott, weil die Autobahnplanungen jegliche urbane Nachverdichtung direkt am Ostkreuz verhindert. Aber das wird bei einem "Robert Moses" vermutlich nicht ankommen, denn die Autobahn mitten in einen der dichtesten Kietze der europäischen Metropolen macht ja schließlich "Sinn".
 

Casu

Mitglied
Ich kann die Skepsis gegenüber Autobahnen gut verstehen. Aber wie sollen die Einwohnenden aus eben diesem dichtbesiedelten Kiez rein- und rauskommen? Die Autobahn war wenigstens zu seiner Zeit eine klare Antwort. Der derzeitige Senat konzentriert sich dagegen darauf zu sagen, was nicht geht und zeigt, wie dies aussieht: nicht eine einzige Tramneubaustrecke in 5 Jahren geschafft...um nur eines der vielen leidigen Beispiele zu nennen
 

Urbanista

Mitglied
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Gegenfrage: Welche Bewohner:innen kommen denn dort derzeit nicht weg? Reichen die vier- und im Bereich Treptower Park sogar sechsspurigen Straßen nicht aus? Ist das Ostkreuz mit seinen gefühlt drei Millionen S-Bahn-Linien, einer neuen Regionalbahnanbindung und perspektivisch der Straßenbahn + Fahrradparkhaus in ein paar Jahren als einer der meistfrequentiertesten Bahnhöfen Deutschlands nicht DER perfekte Mobilitätsknoten?
Und noch viel wichtiger: Wie viele Einwohner:innen benötigen dort ein Auto und haben überhaupt ein Auto? Die PKW-Dichte innerhalb des S-Bahn-Rings ist aus gutem Grund gering. Und wer es doch meint zu brauchen, hat dafür ausgezeichnete Stadtstraßen in alle Himmelsrichtungen.
 

Jonas96

Bekanntes Mitglied
Autobahnen haben in der Innenstadt nichts zu suchen. Sie sind laut, machen Abgase und verschwenden unnötig viel Platz. Schon die Verlängerung die aktuell gebaut wird ist totaler Schwachsinn.
Ob an dieser Stelle Wohnungen sinnvoll sind ist trotzdem nochmal ne andere Frage. Auch die Bahn ist ja recht laut. Man könnte auch einfach das Kleingewerbe da lassen...
 

Casu

Mitglied
Ich habe mich nicht für die Autobahn ausgesprochen. Aber wenn man dagegen ist, sollte man Alternative bieten und vor allem bauen. Wenn denn das alles so hervorragend angebunden ist, warum soll denn dann die Tram ans Ostkreuz geführt werden? Der Senat bekommt nur leider nichts auf die Kette, predigt populistisches Wasser und säuft leider nicht mal Wein...kein Wunder, das Berlin als failed City gilt.
Ich empfehle die Auseinandersetzung mit den Vorhersagen von Verkehrsplanenden bzgl. des Bedarfs von Verkehrsströmen. Man kann natürlich auch die Zukunft weiter verpennen. Dann darf man sich später aber nicht wundern, dass nichts mehr funktioniert. Dagegen sein ist immer einfach...
 

Jonas96

Bekanntes Mitglied
Bin auch nicht der Meinung dass der Senat alles richtig gemacht hat. Aber Autobahnen in der City erzeugen mehr Probleme als sie lösen. Und die Bevölkerung will halt auch keine Autobahn haben.
Die Öffis müssen definitiv noch leistungsfähiger werden.
Berlin als "failed city" zu bezeichnen ist aber definitiv totaler Bullshit. Wems nicht passt der kann ja wegziehen. Nur sind in den letzten Jahren immer mehr nach Berlin gezogen. So schlimm kanns also nicht sein.
 

Urbanista

Mitglied
Die "failed City" hat übrigens im letzten Jahrzehnt wirtschaftlich mit Abstand an Boden in Deutschland gut gemacht und trägt nun mittlerweile mehr zum BIP bei als das Restland (was übrigens auch in fast jedem Land der Welt so ist, aber Berlin war lange weg vom Fenster).
Nimm es mir nicht übel, Casu, ich nehme dir ab, dass du auch nicht radikal eine Autobahn dort haben willst. Aber der Verweis, dass der Senat nichts auf die Kette bekommt -> Ärgerlich, gerade in dem Fall, aber warum die Umlegung der Straßenbahn am Ostkreuz mit einer Autobahn ersetzt werden sollte, welche nicht nur zwanzig Mal so teuer ist, sondern auch das Quartier auf Jahrzehnte mit zusätzlichem Verkehr belastet, erschließt sich mir nicht.
Welche Alternative braucht es denn? Dichteren Takt auf der Stadtbahn? Ein, zwei Züge pro Stunde bekommt man noch unter. Längere Züge auf der Ringbahn? Sind bestellt und kommen mit der neuen Baureihe 483/484, welche bereits im Zulauf ist. Mehr Regionalzüge? Muss man sich mit Brandenburg absprechen, aber bspw. die RE1 rollt dort bald im 20-Minuten-Takt. Am BER ist man in 17 Minuten - und zwar im "richtigen" großen Terminal. Ich behaupte jetzt Mal dreist, dass es keine besser erschlossene Gegend gibt als Friedrichshain Ost. Eigentlich fehlt nur noch ein richtiger Fernbahnsteig am Ostkreuz, aber den hat die Bahn bei der Planung nicht bestellt. Platz wäre ja angeblich.
 
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