BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Der RBB berichtet von der ersten gemeinsamen Begehung. 600 Mio € will Siemens in einen neuen Technologiecampus investieren. Wohnen, Forschen, Arbeiten und die Umsetzung der neuen Techniken in der Praxis sollen an einem Ort stattfinden. Auch die alte Siemensbahn soll dazu reaktiviert werden.

Im nächsten Jahr sollen Bürger einen neuen kreativen Namen für das Quartier bestimmen. Zudem sollen mit Hochdruck die Bebauungspläne aufgestellt werden und städtebauliche Wettbewerbe durchgeführt werden.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Die Abendschau berichtet, dass es frühestens 2021 mit Bauarbeiten losgehen soll. Bis zum Ende diesen Jahres sollen jedoch die Planungen finalisiert werden und feststehen, was und wie gebaut wird.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Der städtebauliche Wettbewerb soll noch vor der Sommerpause mit einer Informationsveranstaltung mit Anwohner im Juni beginnen.

Quelle: Abendschau
 

SchauBau

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Der städtebauliche Wettbewerb für den Siemens- Campus wurde heute gestartet. 17 Architekturbüros aus D, NO, AT, CH und NL sollen einen Plan für das neue Stadtviertel erarbeiten. Es soll nachhaltig gebaut und das Quartier "hoch vernetzt" werden. 30% des Wohnraums sollen mietgebunden sein. Im Januar 2020 will die Jury das Ergebnis bekannt geben. Baubeginn soll 2022 sein.
Abendschau vom 30.7.2019
 
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sandtimer

Aufsteiger
Das Ergebnis des Wettbewerbs wurde vorgestellt:


Der Siegerentwurf von O&O Baukunst setze auf eine nachvollziehbare Einfachheit als städtebauliches Konzept, heißt es in der Presseerklärung. Dabei werden sämtliche Erdgeschosszonen zu einem durchgängigen und öffentlichen „Stadtgeschoss“ gestaltet. Das neue Zentrum bilde ein prägnantes Hochhaus mit davor liegendem „Stadtplatz“.
Q: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-siemensstadt-ortner-ortner-architekten-gewinnen-wettbewerb-li.4560

Man kann zwar aus der Perspektive noch nicht viel erkennen, aber ich bin dennoch positiv überrascht. Man scheint von den Fehlern aus der Europacity gelernt zu haben.
 

RobertMoses

Bekanntes Mitglied
Fehlende Kleinteiligkeit, Traufhöhenwüste, so gut wie keine EG-Nutzungen zur Belebung des Viertels.
In der mopo findet sich auch eine erste Simulation, das Hochhaus soll 150m hoch werden. :)
https://www.morgenpost.de/berlin/article228091461/Die-Siemensstadt-2-0-nimmt-Gestalt-an.html
Zustimmung. Mich stören die immer gleich hohen Schachtelbauten auch und das Viertel wirkt irgendwie nicht wirklich lebendig.
Wow 150m... was da passiert...? Abwarten... ich traue dem erst, wenn die Bagger rollen und es los geht.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Ortner & Ortner Baukunst hat also den städtebaulichen Wettbewerb einstimmig gewonnen. Die einzelnen Häuserentwürfe stehen jedoch noch nicht fest. Das Hochhaus-Modell ist bei der Präsentation auch direkt einmal abgefallen. ;)

Die unterschiedlichen Höhen, die EG-Nutzung und die Durchmischung des Quartiers lässt auf deutlich besseres als der Europacity hoffen.
Ab März kann man die Entwürfe einsehen.

Quelle & Beitrag: Abendschau
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Fehlende Kleinteiligkeit, Traufhöhenwüste, so gut wie keine EG-Nutzungen zur Belebung des Viertels.

In der mopo findet sich auch eine erste Simulation, das Hochhaus soll 150m hoch werden. :)
Edit Wie kannst du denn jetzt schon auf fehlende Kleinteiligkeit schließen?

Und von Traufhöhenwüste zu sprechen finde ich etwas harsch. Klar sind es wenige Hochpunkte, aber die Kubaturen wirken im Modell doch recht abwechslungreich. Deutlich besser, als in weiten Teilen der Europacity.
Edit

Mich stört das Hochhaus.
Passt da einfach nicht hin und es wäre ein weiterer verlorener Leuchtturm im Stadtbild. Da helfen auch die zwei 60m Gebäude nicht. Der wirkt selbst in dem Modell wie ein Fremdkörper. Warum kleckert man im Zentrum der Stadt mit 60 bis 70m und kloppt dann so weit abseits 150m hin?
Dann lieber 50m weniger und mit der Baumasse hier und da den Blockrand aufstocken.
 
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RobertMoses

Bekanntes Mitglied
Mich stört das Hochhaus.
Passt da einfach nicht hin und es wäre ein weiterer verlorener Leuchtturm im Stadtbild. Da helfen auch die zwei 60m Gebäude nicht. Warum kleckert man im Zentrum der Stadt mit 60 bis 70m und kloppt dann so weit abseits 150m hin?
Das versteh ich allerdings auch nicht. Man hätte z.b. an der Jannowitzbrücke und gegenüber vom TheStudent locker 100 Meter statt nur 70 Meter bauen können (was man da hinklatscht, sind ja auch wieder nur 70 Meter)... aber naja...
 
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