Mollstraße 4 - ehem. Mercure Hotel

Meine müden Augen können zumindest ewtas Gestaltungswillen erkennen. Schmale, schwarze Fensterrahmen und ornamental anmutende Fertigbetonteile. Leider wird die Fernwirkung ähnlich sein wie der Bestand. Man hätte an dieser Stelle tatsächlich 20 Stockwerke hinstellen sollen (Nein, ich bin nicht jemand der immer und überall "Wolkenkratzer" fordert). Aber bei solchen Dimensionen von Straße und Abstand, muss man einfach höher bauen um den Raum irgendwie zu "fassen".

PS: Der Eingang verdient Lob, wirkt filigran und hochwertig
PPS: Wieso die Fensterrahmen in den ersten zwei Stockerwerken schmaler als ab dem 3. Stock sind, erschließt sich mir nicht. Hat jemand eine Idee?
 
Viel Fernwirkung wird der Bau nicht entfalten können. Man sieht ihn ja quasi erst, wenn man sich der Kreuzung genähert hat.

PPS: Wieso die Fensterrahmen in den ersten zwei Stockerwerken schmaler als ab dem 3. Stock sind, erschließt sich mir nicht. Hat jemand eine Idee?
Das sieht für mich aus, als plane man in den ersten beiden Geschossen mit Pfosten-Riegel-Konstruktionen und ab dem dritten Geschoss mit üblich Alu-Rohrrahmen-Fenstern.
Pfosten-Riegel-Konstruktionen sind in der Ansicht deutlich filigraner, als normale Fenster.
 
Schon unglaublich, was für Schandflecke es in Berlins zentralen Lagen noch gibt.^^

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Laut Baugenehmigungsliste Februar 2025 wurde hier nun der Neubau eines Hotels (statt Büros?) genehmigt.
 
Alles platt gemacht, jetzt wird noch zerkleinert und abfahrbereit gemacht...

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Wenn Bezirk und wahrscheinlich auch Senat sich entschlossen hätten, hier die alte Straßenflucht zu realisieren bzw. das, was zumindest möglich gewesen wäre beim heutigen Straßenverlauf, hätte das Grundstück Platz genug hergegeben für Hotel-/Büro und Wohnungsbau. Aber der unbedingte Wille, die vollkommen unwirtliche Auffassung von Stadtplanung der DDR als unbedingt schützenswert anzusehen, verhindert in dieser Stadt ja an vielen Stellen damit nicht nur die Rückgewinnung öffentlichen, urban nutzbaren Raums, sondern somit auch den Bau von Wohnungen. Mit einem SPD Bausenator haben wir leider auch keinen Menschen gewonnen, der was von übergeordneter und in Zusammenhängen denkender Stadtplanung versteht, sondern wenn überhaupt partielle Kosmetik betreibt und die Stadt dem Wildwuchs überlässt. Sehr schade, denn die CDU hatte da ganz andere Visionen und mit Stefan Evers jemanden, der diebezüglich auch einen eindeutig ästhetischen Anspruch hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wurde im November 2025 erneut ein Bauantrag eingereicht: "Errichtung eines Hotels von VOCO mit 440 Zimmern, einer Tiefgarage und Apotheke im EG".
 
Ich denke es handelt sich hier um eine geänderte Ausführung, nicht um ein ganz neues Projekt.
 
Hier wurde im April nun ein Wohngebäude beantragt.

Offenbar sind sowohl Büros als auch zuletzt Hotel vom Tisch oder nicht mehr so lukrativ.
 
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