Molkenmarkt & Klosterviertel (Bebauungsplan 1-14)

Da würde ich die KI nicht unterschätzen, wenn man ihr die richtigen Vorgaben macht. Was wir hier sehen ist evtl. der kleinste gemeinsame Nenner oder größtmögliche Kompromiss, weil er scheinbar alles vereint, was die unterschiedlichen Player wollten: kleinteilige Bebauung, die historische Bezüge nimmt, kein Rückfall in die Vergangenheit ist, bezahlbar bleibt und bei möglichst wenigen aneckt, weil sie nicht komplett aus dem Rahmen fällt. Wir sind halt eine fraktionierte Gesellschaft, der man immer schwerer gerecht werden kann.
Hamburg versucht gerade mit seiner Oper ein wenig Disneyland in die Landschaft zu klotzen, um evtl. den Massengeschmack der Insta-Welt zu treffen - auch reichlich komisch und unpassend. Da finde ich ein wenig Behutsamkeit schon ganz angenehm.
 
Mal die Perspektive von der Tunneleinfahrt...

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Der Bebauungsplan 1-14-1 für den Molkenmarkt wurde heute auf der Grundlage eines Entwurfs des Bausenators Gaebler vom Senat beschlossen und wird nun dem Abgeordnetenhaus vorgelegt.

Die Pressemitteilung dazu sagt:

"[...] Mit dem Bebauungsplan wird das bestehende Planungsrecht am Molkenmarkt angepasst, um dem städtebaulichen Potenzial des Ortes gerecht zu werden und so die Quartiersentwicklung in der historischen Berliner Mitte zu stärken. Neben zusätzlichen mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungen ermöglicht der Bebauungsplan mehr attraktive Gewerbe- und Kulturflächen. Besonders ist dabei die Schaffung eines Kulturgebäudes entlang der Stralauer Straße, das Ausstellungs- und Bühnenflächen sowie die archäologischen Funde in die zukünftige Bebauung mit aufnehmen wird.

[...] Daneben ermöglichen die Festsetzungen die baulich prägnante Fassung des öffentlichen Stadtplatzes vor dem Alten Stadthaus sowie der Parochialgasse zwischen den Baublöcken. Die Wohnungsbaugesellschaft Berlin- Mitte mbH wird in den kommenden Jahren in diesem Bereich mehr als 200 Wohneinheiten sowie die Kultur- und Gewerbeflächen bauen. Die ersten Realisierungswettbewerbe für die Bebauung des Areals wurden im November 2025 entschieden. Im Juni 2026 stehen die Entscheidungen für die weiteren Realisierungswettbewerbe an. Der Bebauungsplan schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Wettbewerbsentwürfe."


(c) Pressemitteilung vom 19.05.2026


Hier noch ein PDF-Link zum Bebauungsplan 1-14, welcher das gesamte Entwicklungsgebiet des Molkenmarkts und des Klosterviertels umfasst.
 
Ich habe mal interessehalber den künftigen Straßenverlauf der Spandauer Straße/Mühlendamm, künftig Molkenmarkt, von Nord nach Süd nachgestellt. Eine Collage ist wegen Copyright nicht möglich, daher aufgeteilt und aneinandergereiht.

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( c ) Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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( c ) Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 3 ( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 4 ( c ) Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB, Berlin mit Baumschlager Eberle Architekten GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
Zuletzt bearbeitet:
Straßenverlauf der Jüdenstraße von Süd nach Nord, in Blickrichtung Westen

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Los 4 ( c ) Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB, Berlin mit Baumschlager Eberle Architekten GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 3 ( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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( c ) Duplex Architekten GmbH, Hamburg / Gort Scott, London / Kim Nalleweg Architekten GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


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( c ) Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
Zuletzt bearbeitet:
Straßenverlauf der Parochialstraße von Ost nach West, in Blickrichtung Süden
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Los 3 ( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
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Los 2 ( c ) Ey Henkel Architektur GmbH, Berlin mit jessenvollenweider architektur ag, Basel und Trutz von Stuckrad Penner Architekten TVSP GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
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Straßenverlauf der Parochialstraße von West nach Ost, in Blickrichtung Norden, Teil 1

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Los 3 ( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 2 ( c ) Ey Henkel Architektur GmbH, Berlin mit jessenvollenweider architektur ag, Basel und Trutz von Stuckrad Penner Architekten TVSP GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 3 ( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
Zuletzt bearbeitet:
Straßenverlauf der Parochialstraße von West nach Ost, in Blickrichtung Norden, Teil 2

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Los 2 ( c ) Ey Henkel Architektur GmbH, Berlin mit jessenvollenweider architektur ag, Basel und Trutz von Stuckrad Penner Architekten TVSP GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
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Los 3( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
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Stadplatz Nordseite von West nach Ost, in Blickrichtung Norden

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Los 1 (c) Hemprich Tophof GvA mbH, Berlin mit Max Dudler GmbH, Berlin und Simone Boldrin Architettura, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 2 ( c ) Ey Henkel Architektur GmbH, Berlin mit jessenvollenweider architektur ag, Basel und Trutz von Stuckrad Penner Architekten TVSP GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Los 3 ( c ) P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


Stadplatz Südseite von Ost nach West, in Blickrichtung Süden

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Los 4 ( c ) Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB, Berlin mit Baumschlager Eberle Architekten GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
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Straßenverlauf der Stralauer Straße von West nach Ost, in Blickrichtung Norden

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Los 4 ( c ) Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB, Berlin mit Baumschlager Eberle Architekten GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


Zum Abschluss für ein vollständiges Bild noch die bereits im 1. Wettbewerb veröffentlichte Grunerstraße von Nord-Ost nach Süd-West, in Blickrichtung Süden

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( c ) Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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( c ) Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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( c ) Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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( c ) Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
 
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Gefällt mir äußerst gut. Schöne Kleinteiligkeit, schicke Details klassischer Architektursprache in Kombination mit modernen Elementen. Auch innerhalb der Lose hat man eine gewisse Unabhängigkeit der Gebäudeteile erreicht, mit Ecken und Kanten, die ein gewachsenes Quartier ausmachen. Das hat richtig Potential, ich freue mich auf die nächsten Jahre.

Los 4 wundert mich etwas, die Gebäudeteile beidseitig des Eckbaus wirken sehr verschlossen .. man hat es in der Visualisierung sogar mit einem Baum verstecken wollen. Ich frage mich welche Gebäudenutzung diese verschlossene Fassade nötig macht.
 
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