SchauBau

Goldenes Mitglied
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Hier ist leider noch nichts von einer kulturellen Zwischennutzung zu sehen.

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Hier gähnt noch die Baulücke.

(C) SchauBaubilder eigene
 

SchauBau

Goldenes Mitglied
Die Zwischennutzung wurde baulich installiert:

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Bunte Pop- Container und ein paar Hinstellbäumchen; ...

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... die Container wurden so schräg drapiert, dass jedem engagierten Containerhafen- Manager die Haare zu Berge stehen würden.

Was nun konkret da gemacht, weiß ich nicht, irgendwas mit "Art und Culture"...

(C) SchauBaubilder eigene
 
Für die städtebauliche Entwicklung des Karstadt-Warenhauses am Kurfürstendamm 231 mit seiner rückwärtigen Parkhausbebauung hat heute ein kooperatives Werkstattverfahren begonnen. Daran beteiligt sind die Grundstückseigentümer des Areals, die SIGNA Real Estate, und das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Sieben ausgewählte internationale Entwurfsteams sind beauftragt, innovative städtebauliche Ideen und Visionen für das Grundstück zu entwickeln. Diese sind:
  • BIG – BJARKE INGELS GROUP (Kopenhagen)
  • COBE (Kopenhagen)
  • David Chipperfield Architects (Berlin)
  • Henning Larsen (Kopenhagen)
  • Jo Coenen JCAU Studio Euregio (Maastricht)
  • MÄCKLERARCHITEKTEN (Berlin)
  • Sergison Bates (Zürich)
Der bestehende Standort des Karstadt-Warenhaus soll durch weitere Funktionen und Nutzungen erweitert werden. Mindestens 30 Prozent der entstehenden Flächen sollen zukünftig für Wohnen, kulturelle Einrichtungen, soziale Infrastruktur, Bildungseinrichtungen und sonstige gemeinwohlorientierte Nutzungen entwickelt werden.
Die Planungsgrundsätze des Hochhausleitbilds für Berlin werden dabei angewendet. Die Entwurfsteams haben die Aufgabe, vor dem Hintergrund der gründerzeitlich geprägten Baustruktur des Kurfürstendamms und mit Orientierung an den bestehenden Höhen der benachbarten Hochhäuser, eine verträgliche städtebauliche Konzeption, inklusive ein bis zwei Hochpunkten, zu entwickeln.
Q: Link zur PM
 
Die 'Entwicklungsstadt Berlin' hat zum Thema einen Beitrag auf ihrer Website veröffentlicht. Hier ist der Link.

Demnach darf sich Frau Lüscher auf die Fahne schreiben, dass die ursprüngliche Planung nun einer zurückhalternden Gestaltung Platz macht. Es werden „nur“ noch zwei Hochpunkte mit einer maximalen Höhe von 120 Metern. Die ursprünglichen Pläne für das Areal, die Signa bereits vor mehreren Jahren publiziert hatte, sahen den Bau von drei bis zu 150 Meter hohen Gebäuden und die Schaffung von rund 50.000 Quadratmetern Einzelhandelsflächen vor. Die Senatsverwaltung unter Lüscher war dagegen und wollte an diesem Standort keine Hochhäuser genehmigen,

Das gestartete Werkstattverfahren wird zweiphasig aufgebaut und durch ein Gutachtergremium begleitet, mit Fachexpertinnen und -experten der Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Bezirksamt, der Denkmalpflege und des Unternehmens Signa.
 

RobertMoses

Silbernes Mitglied
Hinter eine Bezahlschranke versteckt... hat sich die Linksquerulantin Katalin Gennburg wieder zu Wort gemeldet, dass der "Hochhauswahnsinn" beendet werden müsse? Die Dame ist doch sonst überall kreativ mit ihren Forderungen so ziemlich alle größeren Bauprojekte zu verhindern/blockieren. Wobei ja hier nicht das "Zentrum der ehemaligen Hauptstadt der DDR" in ihrer ganzen Pracht durch "kapitalistische Neubauprojekte" in ihrer einmaligen ästhetischen Schönheit bedroht werde, sondern "nur" die "City-West". Drei Türme 120-150 Meter wären ideal. Gern auch höher. Was spricht dagegen? Alle anderen Großstädte bauen in die Höhe, Berlin blockiert und verhindert.
 
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Poker_Palace

Aufsteiger
Der beleidigte Linke Sprecher für Mieten, Wohnen Niklas Schenker wird in dem Artikel zitiert, die neuerlichen Planungen seien „ein
skandalöser Vorgang“. Frau Kahlfeldt indes erläuterte in der aktuellen Ausschusssitzung, unter Verweis auf die lange
Vorgeschichte, die Empfehlung des Baukollegiums 2018 sei eine „fachliche Setzung“ gewesen, auf der das Hochhauscluster mit noch drei Hochhäusern abgelehnt worden sei. Es seien damals jedoch keine Hochhäuser verboten worden. Auf die damalige "Setzung" sei 2020 die mit Signa getroffene Vereinbarung zum Bau von ein bis zwei Hochhäusern als „politische Setzung“ gefolgt. Dabei bezieht sich Kahlfeldt auf den Letter of Intend zwischen Senat und Signa, um die Kaufhäuser zu retten und im Gegenzug Projekte von Signa nicht mehr abzuwürgen, sondern konstruktiv zu begleiten.

Das am 6. September vereinbarte Werkstattverfahren nun habe zum Ziel, „eine städtebaulich qualitätsvolle und den umgebenden Hochhausbestand integrierende Gesamtkonzeption zu entwickeln“, führte Kahlfeldt aus. Klar sei dabei, dass die neuen Hochhäuser nicht direkt am Kurfürstendamm entstehen sollen.

Geplant sei, hieß es weiter, den bestehenden Standort des Karstadt-Warenhaus so weiterzuentwickeln, dass mindestens 30 Prozent der entstehenden Flächenpotenziale für Wohnen, kulturelle Einrichtungen, soziale Infrastruktur, Bildungseinrichtungen und sonstige gemeinwohlorientierte Nutzungen genutzt werden
können.
Ich finde es mal wieder entlarvend dämlich, dass ausgerechnet der "linke" Sprecher für Wohnen diese Planung als "skandalös" zu verunglimpfen versucht.

Kahlfeldt betonte noch, man habe festgelegt, dass Konzepte, die ein bis zwei Hochhäuser vorschlagen, eine nachvollziehbare Begründung benötigten, die verträglich und angemessen sei.
Das kooperative, zweistufige Werkstattverfahren wird durch ein Gutachtergremium begleitet, in dem neben Planernauch Senat, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Denkmalpflege sowie Signa vertreten seien. Vor der finalen Gremiumssitzung im Januar 2023 soll es für die Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich über die Entwürfe zu informieren und wesentliche Hinweise zu geben. Diese sollen dann Eingang in die abschließende Jury-Sitzung des Gutachtergremiums finden.
 
Die weitere Planung des Karstadtareals am Kurfürstendamm verzögert sich. Die ursprünglich für den 20. Januar geplante Abschlusssitzung des Werkstattverfahrens, in dem ein Entwurf für die Hochhauswünsche von Signa ausgewählt werden sollte, wurde auf einen Termin nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus in den März verschoben. Der Öffentlichkeit wird das Ergebnis vorraussichtlich am 27. März vorgestellt, so der aktuelle Stand.
Q: Tagesspiegel
 
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