Karstadt Hermannplatz

Casu

Aufsteiger
Schon ein interessanter Vorgang, gegen die eigenen politischen Freunde einen Anwalt zu organisieren. Tiefer kann man nicht fallen. Das hat wohl auch pathologische Ursachen. Zumindest habe ich jetzt mal beim Bezirk angefragt, wie hoch die Anwaltskosten waren. Schließlich ist es unser Steuergeld. Bin auf die Antwort gespannt.

Erstaunlich auch Frau Lüschers Auftreten. Als ob sie in irgendeiner Weise ein demokratisch legitimiertes Mandat besäße. Man sollte sie erinnern, wer ihr Gehalt bezahlt.
 

Jonas96

Bekanntes Mitglied
Bleibt mal auf dem Teppich! An sich finde ich es schon ein bisschen dreist dass Pop, Lederer und Müller im Hinterzimmer den Deal mit Benko ausgehandelt haben. Viele getroffene Entscheidungen wurden dadurch übergangen.
Erleichtert bin ich dennoch. Ich sehe wenig negatives an den Projekten die Signa nun realisieren darf. Gentrifizierung ist ein natürlicher Prozess den auch ein Herr Schmidt nicht aufhalten kann.
Zumal kann es passieren dass Karstadt sich komplett vom Hermannplatz zurückzieht wenn Benko bei allem was er vor hat Steine in den Weg legt.
 

Shiro

Aufsteiger
Es bleibt trotzdem ein LoI der rechtlich nicht bindend ist.
Daher kann ein neuer Senat, bzw. auch ein Nachfolger von Herrn Müller hier letztendlich anders entscheiden. Es bleibt ungewiss...
Aber wenigstens spricht der Senat mit dem Investor. Herr Schmidt lehnt jegliche Kommunikation ja kategorisch ab, er gibt ja auch z.B. dem RBB kein Interview. Er gibt der Öffentlichkeit damit keine Möglichkeit seine politischen Entscheidungen zu verstehen/hinterfragen.
 
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Casu

Aufsteiger
Und genau deshalb ist es wichtig, dass auch der nicht auf Krawall gebürstete Bürger mal seine Stimme erhebt. Lt. Schmidt et al seien ja alle Anwohnenden gegen ein Karstadtumbau. Ich als Anwohnender dagegen nicht. Ich finde, dass darf der ruhig wissen...
 

guruz

Silbernes Mitglied
Vor allem nervt es wie die Umbau-Gegner permanent falsche Informationen streuen (z.B. behaupten dass es ein Megal-Mall werden soll anstatt eines gemischt genutzten Gebaeudes)
 

guruz

Silbernes Mitglied

F.zuTonne

Aufsteiger
Ich fände es schade wenn die ursprüngliche Muschelkalk-Fassade zugunsten von Klinkern aufgegeben wird (3. Absatz Instagram im Post).
Aber scheinbar hatte man mit Beton für die Fassade geplant (im Post steht Klinker statt Beton).
Weiß jemand welches Fassadenmaterial für die Reko geplant war?
 
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SchauBau

Silbernes Mitglied
Natürlich sind Bäume da oben schön und vielleicht aucht spektakulär. Aber wenn man in den Renderings von Bauten das Grün ranken sieht, dann hat das mit der entstehenden bzw. der Realität nach Jahren wenig zu tun.
Also: schön wäre ein grünes Dach auf einem tollen Projekt. Gleichzeitig ist es natürlich das "grünste" Marketing- Argument, das es gibt.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
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