Grundstück zwischen "An der Ostbahn" und Stadtbahngleisen - Locomotive

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Ja, da hast du wohl was verpasst.
Nenne doch bitte die anderen potenziellen Grundstücke die sich in der Straße An der Ostbahn und direkt, wie in der PM beschrieben am Ostbahnhof befinden und dazu noch Baugrundstück sind.
 
1758730440898.png

https://gdi.berlin.de/viewer/main/

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Bei der Grundstücksgröße und den angekündigten 282 Zimmern eher unlogisch. Es sei denn Friedrichshain bekommt ein weiteres Hochhaus. Aber das wäre dann auch nicht mehr in bester Lage am Ostbahnhof.
 
Rein flächenmäßig wäre das kleine Grundstück gar nicht so unrealistisch.
Wenn man grob mit 20qm Raumgröße ( 15qm Zimmer + 5qm Bad u. Vorraum ) rechnet, zzgl. 25% Treppenhausfläche u. Flure ergibt das z.B. bei sechs Etagen eine Grundfläche von 1175 qm. Das Grundstück ist laut Geoportal ca. 1400 qm groß.
Könnte ungefähr passen. Ein Standort vorne am Bahnhof wäre für eine Hotelkette natürlich attraktiver.

Screenshot 2025-09-25 at 10-45-00 Geoportal Berlin.png

© Geoportal Berlin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier hat sich auf dem Grundstück mal wieder was bewegt.
Der letzte verbliebene Container der Fa. PORR wurde abgeholt.
Ein Bagger der Fa. Meyer Erdbau hat die Asphaltschicht die den Gehweg überdeckt hatte entfernt.

Ich habe keine Ahnung wie man diese Arbeiten einordnen kann oder soll.

IMG_2589.JPG
 
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Ich habe mal recherchiert und man braucht sich wohl eher keine Hoffnung auf einen Baustart zu machen. Der Projektentwickler schreibt auf der Webseite was von 2033 für die Fertigstellung.

Die Arbeiten die da jetzt stattfinden dienen Wahrscheinlich nur der Baustellensicherung und dem Warmhalten der Baugenehmigung.
Insgesamt leidet das Umfeld unter extremen Büroflächenleerstand, da ist es nicht nötig noch weitere tausende Quadratmeter zu errichten.

Der Leerstand ist nicht nur der allgemeinen Konjunkturschwäche, sondern wohl vor allem dem Home-Office Trend geschuldet.
In Berlin arbeiten ca. 31% der Beschäftigten im Home-Office, das sind ca. 600.000 also durch die unterschiedlichen Präsenzpflichten 250.000 bis 350.000 die täglich nicht in Büros ein- und auspendeln.
Ein absoluter Mitgrund warum die Innenstadtbereiche verwaisen, die Unterwegswirtschaft wie Gastro und Läden kaputt geht und wie hier rund um den Ostbahnhof zusehends verwahrlosen.

Es sind aber bereits erste Anzeichen zu erkennen, dass der Home-Office Trend wieder zurückgedreht wird. Kürzlich kündigte die Bahn an die Präsenzpflicht vom 1 Tag pro Woche im Büro auf 3 zu erhöhen.

Verständlich: die Bahn leidet ja selbst unter der ausbleibenden Laufkundschaft in den Bahnhöfen, damit bleiben dann auch nach und nach Mieten für Verkaufsflächen aus.
 
So sehr ich es begrüßen würde die Innenstädte zu beleben - das zwanghafte Festhalten an Präsenzpflicht wird sich auf lange Zeit nicht halten lassen. Ich habe selbst keine Lust in ein Office zu kommen, mich durch den Stau zu quälen, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu sitzen die nicht sauber und nicht sicher sind...
 
@UrbanFreak kannst du das mit den unsicheren öffentlichen Verkehrsmitteln (besonders wenn man sie als Berufspendler nutzt) bitte mal konkretisieren? Mich würde interessieren wie gefährlich die öffentlichen Verkehrsmittel sind dass sie einen davon abhalten aus dem Haus zu gehen und zur Arbeit zu fahren.

Oder ist das die typische Haltung die aus der Angstpropaganda und Desinformation mit den blauen Herzen resultiert?
 
Ohne mich hier politisch einzumischen: hier ist der Sicherheitsbericht der BVG für das Jahr 2025.

Da kann sich jeder selbst ein Bild machen, neben seinem subjektiven Sicherheitsempfinden. Ich bin doch selber überrascht über den Rückgang der Zahlen, gerechnet auf 1,1 Mrd. jährliche Fahrgäste. Während physische Delikte zwar rückläufig sind, zeigt sich doch ein enormer Sprung ab Beginn der 20er Jahre bzw. der Pandemie- und Post-Pandemiezeit (2015: 3066 / 2020: 3875 / 2025: 4002). Erstaunlich ist hierbei auch der absolute Rückgang der gemeldeten Straftaten von 2015 22.568 auf 2025 12.584.
 
@UrbanFreak kannst du das mit den unsicheren öffentlichen Verkehrsmitteln (besonders wenn man sie als Berufspendler nutzt) bitte mal konkretisieren? Mich würde interessieren wie gefährlich die öffentlichen Verkehrsmittel sind dass sie einen davon abhalten aus dem Haus zu gehen und zur Arbeit zu fahren.

Oder ist das die typische Haltung die aus der Angstpropaganda und Desinformation mit den blauen Herzen resultiert?
Ja natürlich kann ich das, aber natürlich auch nur aus eigener Erfahrung:

1. Mehrfach die Polizei rufen (müssen), da es zu extrem aggressiven Verhalten (Körperliche Bedrohung meinerselbst oder anderer) gekommen ist. Die ist im übrigen auch gekommen und hat die Unruhestifter in einer Schlägerei überwältigen müssen.
2. Von außen wurde das Fenster aufgestoßen und in den Fahrgastraum gespuckt. Ist erst letzte Woche passiert, die Spucke hat mich um einen halben Meter verfehlt. Ich spare mir jetzt mehr dieser Beispiele asozialen Verhaltens, sonst wird die Liste zu lang :D
3. Sitz voller Urin - erst beim drauf sitzen gemerkt. Meine Frau "reist" nur noch mit Sitzkissen
4. Unerträglicher Gestank mind. 1 x pro Woche. Ja, Menschen haben psychische Probleme. Aber ich muss das nicht 1x pro Woche riechen.
5. STÄNDIGE Ausfälle - Schienenersatzverkehr // Polizeieinsatz wegen Personen auf den Gleisen // Whatever Gründe.
6. Hinzu kommt: Der Weg von und zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Erste vorletzte Woche in Neukölln: Ein E-Scooter Fahrer hätte mich von hinten fast überfahren - natürlich fuhr er auf dem Gehweg statt auf dem Radweg. Anstatt sich zu entschuldigen, sagt er "Isch f**** deinen Kopf" und droht mir mit Schlägen. Ich zog daraufhin eine Pfefferspray Pistole und da Zeugen hinzukamen die den Vorfall gesehen hatten, verzog er sich dann wieder.

Das ist Realität, meine Freunde. Nur weil diese Dinge nicht zur Anzeige gebracht werden, passieren sie trotzdem.

Das auf "Angstpropaganda und Desinformation mit blauen Herzen" zu beziehen tut der Sache nichts Gutes. Und haltet die Politik raus, diese unsägliche Ignoranz führt nur in eine Richtung. Gegenseitiges Verständnis ist hier deutlich wichtiger und angebracht.
 
Die Debatte führt uns mal wieder weit weg vom Thema. Ich möchte jedoch ergänzen, dass die „gefühlte Sicherheit“ durchaus eine Rolle spielt, wenn man der Wissenschaft folgt. Und damit kommen wir u.a. zum Thema Sauberkeit oder auch zu sowas wie gefühltem Respekt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass z.B. die DB aktuell massiv in Sauberkeit und Schutzausrüstung für die Mitarbeiter investiert. Ich finde es schon wichtig, solche Thema offen anzusprechen und auch anzugehen - und eben nicht links und rechts Außen zu überlassen.
 
Zumal ich audrücklich auch Stau erwâhnt habe als "Nervfaktor". Ach ja im übrigen: ich verteidige grundsätzlich Menschen die angefeindet werden d.h. auch wenn ich keinen Bezug nach rechts oder links außen habe, werde ich leidenschaftlich verteidigen, wenn sich hier irgendwer im Ton vergreift, nur weil jemand eine andere politische Meinung hat als er.
 
Nein im Ernst? Sauberkeit und Sicherheit ist nur für mich ein Problem? Stimmt, Berlin ist ja natürlich für seine sauberen und sicheren Verkehrsmittel bekannt. o_O
 
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