Erweiterungsbau Bundesministerium des Innern

Über Geschmäcker lässt sich streiten. Wenn das dein "Stil" ist, bin ich froh, dass du keine ganzen Städte bauen darfst und Berlin eine Baugeschichte hat, die durch völlig konträre Meinungen entstand.
 
Dein Umgangston ist schon etwas anstrengend und völlig unangebracht.
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass diese Pauschalkritik am Regierungsviertel einfach lachhaft ist, da die offentsichtlichsten Gebäude dort absolut nichts mit Rasterarchitektur zu tun haben.
Ebenso ist die generelle Verurteilung von Rasterarchitektur genauso unsinnig wie jegliche andere Pauschalverurteilung und ich denke in einem Architekturforum kann man zumindest erwarten, dass es hier ein wenig differenzierter zugeht als am Stammtisch. Naja, Ausnahmen bestätigen offentichtlich die Regel.
Und weil ich auf die Vorzüge dieses Baus hingewiesen habe, heisst das noch lange nicht dass das 'mein' Stil sei.
Ich verstehe auch nicht, warum man einen Mitforisten so aggressiv angehen muss und ihm irgendetwas unterstellt, was man gar nicht geäussert hat, nur weil ich versucht habe, eine etwas differenziertere Sichtweise für einen spezifischen Bau zu erläutern.

Und könntest Du mir bitte erklären, wie du darauf kommst, dass ich ganze Städte mit Rasterarchitektur überziehen will, die Baugeschichte Berlins negiere und völlig konträre Meinungen zu allen vertrete, die angeblich an dieser nebulösen Baugeschichte mitgewirkt haben?
Ich fände es hilfreich, sich auf das zu beziehen, was in einem Beitrag steht und nicht irgendetwas hineinzuinterpretieren, was nirgends erwähnt ist.
 
RobertMoses hat die Architektur im Regierungsviertel bemängelt und ja es gibt eine klare Tendenz in Richtung Rasterarchitektur.
Daraufhin war deine Antwort: "Rasterarchitektur ist per se nicht hässlich und nun mal ziemlich gut für profane Bürogebäude geeignet, wenn man zudem wie beim Innenministerium mit Kubatur und Höhen spielt, wertige Steinfassaden verwendet und auch das helle Weiss, dann kann sich das Ergebnis sehen lassen und für mich dieses Gemecker völlig verfehlt."

Sorry, aber das klingt eben so, wie es klingt. Nämlich nach der Verteidigung dieser Form von nicht-Architektur.
Man kann die Kritik von RobertMoses ja auch einfach für sich stehen lassen und sich nicht zum Verteidiger solcher Verschandelungen aufspielen. Ich weiß auch nicht wo genau ich im Ton aggressiv für dich klinge, aber man muss in einem Architekturforum eben auch mal Gegenwind aushalten, speziell wenn man andere für ihre Meinung kritisiert.
Ansonsten findest du evtl im "deutschen Architektur Forum" einige Gleichgesinnte, die sich selbst als Fachexperten ansehen und dort völlig abgehoben und arrogant, zeitgenössische Architektur bis aufs Blut verteidigen. Bisher hatten wir solche Diskussionen jedenfalls hier eher weniger.
 
Sorry, aber das klingt eben so, wie es klingt. Nämlich nach der Verteidigung dieser Form von nicht-Architektur.
Man kann die Kritik von RobertMoses ja auch einfach für sich stehen lassen und sich nicht zum Verteidiger solcher Verschandelungen aufspielen. Ich weiß auch nicht wo genau ich im Ton aggressiv für dich klinge, aber man muss in einem Architekturforum eben auch mal Gegenwind aushalten, speziell wenn man andere für ihre Meinung kritisiert.
Ansonsten findest du evtl im "deutschen Architektur Forum" einige Gleichgesinnte, die sich selbst als Fachexperten ansehen und dort völlig abgehoben und arrogant, zeitgenössische Architektur bis aufs Blut verteidigen. Bisher hatten wir solche Diskussionen jedenfalls hier eher weniger.

Geschmäcker sind verschieden, das schreibst du selbst. Aber scheinbar ist nur dein Geschmack der richtige, alles andere ist Verschandelung. Alles klar. Und wer zeitgenössische Architektur ansprechend findet ud GEGENWIND zu deiner leistet ist also arrogant und abgehoben. Merkste selber?
 
Was verstehst du eigentlich nicht? Du hast meiner Meinung bzw der von RobertMoses widersprochen und ich habe dann eben deiner Meinung widersprochen. Damit musst du leben.
 
Sorry, aber das klingt eben so, wie es klingt. Nämlich nach der Verteidigung dieser Form von nicht-Architektur.
Man kann die Kritik von RobertMoses ja auch einfach für sich stehen lassen und sich nicht zum Verteidiger solcher Verschandelungen aufspielen. Ich weiß auch nicht wo genau ich im Ton aggressiv für dich klinge, aber man muss in einem Architekturforum eben auch mal Gegenwind aushalten, speziell wenn man andere für ihre Meinung kritisiert.
Ansonsten findest du evtl im "deutschen Architektur Forum" einige Gleichgesinnte, die sich selbst als Fachexperten ansehen und dort völlig abgehoben und arrogant, zeitgenössische Architektur bis aufs Blut verteidigen. Bisher hatten wir solche Diskussionen jedenfalls hier eher weniger.

Ich zitiere nochmal diesen Part und frage mich, wer hier nicht mit der anderen Meinung leben kann. Der Ton macht die Musik.
 
Ich würde mal sagen, wir belassen dies hier, denn du kannst die Dinge nicht so stehen lassen wie sie eben sind. Ich werde nun nicht mehr weiter antworten um diese Threads nicht weiter voll zu müllen.
 
RobertMoses hat die Architektur im Regierungsviertel bemängelt und ja es gibt eine klare Tendenz in Richtung Rasterarchitektur.
Daraufhin war deine Antwort: "Rasterarchitektur ist per se nicht hässlich und nun mal ziemlich gut für profane Bürogebäude geeignet, wenn man zudem wie beim Innenministerium mit Kubatur und Höhen spielt, wertige Steinfassaden verwendet und auch das helle Weiss, dann kann sich das Ergebnis sehen lassen und für mich dieses Gemecker völlig verfehlt."

Sorry, aber das klingt eben so, wie es klingt. Nämlich nach der Verteidigung dieser Form von nicht-Architektur.
Man kann die Kritik von RobertMoses ja auch einfach für sich stehen lassen und sich nicht zum Verteidiger solcher Verschandelungen aufspielen. Ich weiß auch nicht wo genau ich im Ton aggressiv für dich klinge, aber man muss in einem Architekturforum eben auch mal Gegenwind aushalten, speziell wenn man andere für ihre Meinung kritisiert.
Ansonsten findest du evtl im "deutschen Architektur Forum" einige Gleichgesinnte, die sich selbst als Fachexperten ansehen und dort völlig abgehoben und arrogant, zeitgenössische Architektur bis aufs Blut verteidigen. Bisher hatten wir solche Diskussionen jedenfalls hier eher weniger.

Warum bist Du nicht in der Lage einen Beitrag zu lesen und darauf zu antworten:

Wo ist eine klare Tendenz zur Rasterarchitektur im Regierungsviertel?
Die beiden neugebauten Regierungsblöcke in der Dorotheenstrasse haben nichts mit Rasterarchitektur zu tun, ebenso wenig die ganzen Repräsentationsbauten, die das Viertel prägen. Wieso bist Du nicht in der Lage das zuzugeben?

Das Bundespresseamt kann man vielleicht dazu zählen. Und eben das Innenministerium. Anonsten beherrschen renovierte Altbauten oder wirklich gelungene ausdrucksstarke Architektur die Szenerie. Pauschalierungen sind einfach nicht hilfreich. Es gibt nicht nur schwarz oder weiss, diese Polarisierung hat in der Architektur nichts verloren.

Und ich habe mich auf dieses spezifische Gebäude bezogen, und dein Sorry das klingt eben so wie es klingt ist einfach nur deine Einbildung oder Paranoia, steht aber nirgends in meinem Beitrag.

Verteidiger von Verschandelungen aufspielen. Was soll das?

Dass Du pauschal jede Rasterarchitektur ablehnst sei Dir unbenommen, diese ebenso pauschal als Verschandelungen zu titulieren zeigt, dass Du damit nicht nur die Architektur verachtest, sondern vielmehr auch das, wofür sie Deines Erachtens steht und mich deshalb so verächtlich als Verteidiger von Verschandelungen bezeichnest.

Ebensowenig hast Du auf den Vorredner geantwortet, der zu Recht darauf hingewiesen hat, dass Du andere Meinungen nicht aushältst. Keiner will dir deine Überzeugungen ausreden, deine Vorliebe für eine Architektur, die wohl eher nicht zeitgenössisch oder modern ist. Wenn Du nur noch von Gleichgesinnten umgeben sein willst, dann wird's schwierig. Und solange Du mir Argumente lieferst und erklärst warum diese schlecht ist und welche Alternativen du besser fändest, und keine Feindbilder aufbaust, dann ist der Zweck dieses Forums erfüllt

Und noch eine persönliche Bemerkung zum Gegenwind.
Du verweist zu Recht auf den teilweise aggressiven Umgang im Sozialistenforums hin und daher verwundert es mich schon, dass Du hier etwas von mir einforderst - nämlich Deine aggressiven verbalen persönlichen Anfeindungen - auszuhalten und das lapidar als Gegenwind bezeichnest, was Du allerdings nicht ertragen hast oder dem Du Dich verständlicherweise nicht weiter aussetzen wolltest durch Architektenkind & Co.
 
"Wo ist eine klare Tendenz zur Rasterarchitektur im Regierungsviertel?"

Die Architektur der Neubauten im Regierungsviertel UND in der näheren Umgebung sind eine Zumutung und eine vertane Chance für diese Stadt.

Beispiele die bereits in den 90er Jahren begannen:

1. Die "Bundesschlange"- du wirst mir jetzt gleich an den Kopf werfen, das wäre keine klassische Rasterfassade, aber die Tendenz ist doch klar: ein zeitgenössischer Bau mit zweifelhafter, einförmiger Gestaltung, genauso eintönig wie die Gestaltung ist auch die Nutzung des riesige Areals (Wohnen)
2. Der unsägliche Bau der BND Zentrale. Wenn das nicht "Rasterarchitektur" ist, dann weiß ich auch nicht.
3. Das Bundesministerium des Inneren ist an Eintönigkeit kaum zu überbieten und es ist ALLEIN bereits ein riesiges Areal - der hier besprochene Erweiterungsbau, führt diese unerträgliche Entwicklung also fort.
4. Das gesamte Areal um den Washingtonplatz. Was für eine eintönige Peinlichkeit! Einziger Lichtblick: der Cube
5. Das Detlev-Rohweder Haus aus den 30er Jahren mit dem heutigen Bundesfinanzministerium. Tja, die Nazis fanden es klasse. Aber es sieht auch nach fast 100 Jahren immer noch scheisse aus. Eventuell ein Prototyp der heutigen Rasterbauten? Jedenfalls ebenfalls ein riesiges Areal von eintöniger Hässlichkeit kaum zu überbieten.
6. Das Charité Bettenhochhaus. Ein Traum für Momo's "graue Männer" - ein Alptraum aus meiner persönlichen Perspektive.
7. Die neue polnische Botschaft unter den Linden. Keine extrem strenge Rasterfassaden wie das Bundesministerium des Inneren aber dennoch: ein einförmiges Raster.

So, das sind jetzt erstmal meine spontanen Beispiele. Altbauten können ja kaum mit in die Betrachtung gezogen werden, denn man kann diese ja aufgrund von Denkmalschutz Auflagen kaum mutwillig zerstören.
Aber stell dir doch mal vor, wie diese Stadt aussehen würde, wenn man aktuelle Stadtgestaltung den job machen ließe? Es ist doch bezeichnend das so viele der Neubauten in diesem Viertel letztlich so aussehen. Und über angrenzende Viertel wie die unsägliche Europa-City brauchen wir doch gar nicht reden.

Gibt es auch ansprechende zeitgenössische Architektur? Bin ich vielleicht nur ein Traditionsfanatiker? Nein! Das Port One von Stephan Höhne finde ich z.B. ganz fantastisch. Auch das "The B" in Friedrichshain von Eike Becker zeigt, dass man durchaus Einfallsreichtum und Moderne in Einklang bringen kann.

Aber wenn schlechte Architektur eben nicht überzeugt, MUSS man diese kritisieren, weil sonst nur Resignation Einzug erhält.
 
Die Diskussion ist immer die gleiche.

Die einen finden sehr monotone Komplexe gut, die anderen wollen mehr Ornamente, Abstufungen, Gliederungen etc.

Architektur ist ja nicht nur funktional, sondern man hofft auch auf Gestaltungswille und städtebauliche Aspekte etc.

Ja, die Bauten sind Funktionsbauten und der Schwerpunkt ist ein anderer.

Mir missfällt der Ton auch. Dieses pauschale Bashing hilft hier keinem. Beide Seiten haben Punkte, aber jeweils wird die andere Seite nicht verstanden und der Ton wird rauer.

Leider auch gesellschaftlich polarisiert.

Der Bau ist relativ monoton, die Fassade mag hochwertigen Stein nutzen. Es ist oft auch eine finanzielle Frage, diese Tatsachen sollte man auch irgendwie anerkennen.
 
Versöhnlich klingende Antwort. Vielleicht noch ein Hinweis: Wenn diese Rasterbuden am.Flughafen stehen würden, dann hätte ich damit kein Problem. Aber an so einer zentralen Stelle? Das könnten wir doch um Längen besser!
 
Ich glaube hier geht es an dir vorbei, woran es mich stört.
Es geht mir nicht um die Meinung, dass dir zeitgenössische Architektur im Rasterformat nicht sonerlich zusagt .. damit kann ich leben, ich kann den Standpunkt zu Teilen sogar verstehen. Es geht um die Art und Weise wie die Meinung hier rübergebracht wird.

"
Sie überzeugt dich nicht, also ist sie faktisch schlecht ... Zeitgenössische Architektur ist Nicht-Architektur und eine Verschandelung des Stadtbilds ... Zeitgenössische Architektur ist eine Zumutung ... Menschen, die zeitgenössische Architektur gutfinden und "verteidigen" sind abgehoben und arrogant.
"

Ich habe nie gegen deine Ansicht argumentiert, nur gegen die Art und Weise sie zu vermitteln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wann habe ich denn generell gesagt, dass zeitgenössische Architektur "nicht-Architektur" ist? Ich habe den "Cube" und "The B" sogar also lobende Beispiele hervorgehoben. Wenn ich aber diese unsägliche Rasterarchitektur als "nicht-Architektur" beschreibe, musst du dich deswegen ja nicht persönlich angegriffen fühlen.
 
Und du zitierst frei und ohne Kontext. Ich habe gesagt:
"Ansonsten findest du evtl im "deutschen Architektur Forum" einige Gleichgesinnte, die sich selbst als Fachexperten ansehen und dort völlig abgehoben und arrogant, zeitgenössische Architektur bis aufs Blut verteidigen"

Das war eine Antwort auf "Bumbum" der u.a. folgendes geschrieben hatte, Zitat:

"Dein Umgangston ist schon etwas anstrengend und völlig unangebracht."

"Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass diese Pauschalkritik am Regierungsviertel einfach lachhaft ist, "

"Ebenso ist die generelle Verurteilung von Rasterarchitektur genauso unsinnig"

"kann man zumindest erwarten, dass es hier ein wenig differenzierter zugeht als am Stammtisch"

Also, fasst euch beide mal an die eigene Nase. Ich finde euch mindestens genauso anstrengend.
 
Back
Top