Eckgrundstück Kurfürstenstraße 134/ Kielganstraße 1

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Also, @Urbanista und @blaupause , es wird wohl das zitierte Gebäude von (C) jim knoepfle Architects werden.

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Nachdem das Gebäude nun einen deutlichen Fortschritt gemacht hat und ...

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... und keine Einrüstung besitzt, ist der Entwurf von der Webseite jim knoepfle Architects unverkennbar.
Die ehemals dezente Ecke ist nun bereits durch den Baukörper deutlich mächtiger.

(C) SchauBaubilder eigene
 
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Das Neubauprojekt muss sich in der recht wandelbaren Kurfürstenstraße bewähren, unter anderem in dem Abschnitt mit den Villen, die u.a. auch das Cafe Einstein (hier nicht im Bild) beherbergten. Das Projekt ist hier hinten rechts zu sehen.

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Es wurde eine weitere Etage fertiggestellt, die nächste ist bereits in Arbeit.

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Die verschieden tiefen Auskragungen kann man hier gut sehen.

(C) SchauBaubilder eigene
 
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An der Stelle zum relativ glatten und rauchglasigen Nachbarn links ragt der Neubau zum Bürgersteig hin auf die alte Bebauungsbreite heraus.

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Der Anblick hat was von unordentlich gestapelten Schachteln...

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Für den doppelstöckigen Eckbereich wurden schon Fassadenstreben/ Glasscheibenschienen(?) eingezogen.

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Die letzte, etwas höhere Etage der Ecke ist in Arbeit.

(C) SchauBaubilder eigene
 
Da ist wohl die Kohle ausgegangen. Man kann nur hoffen das das jetzt nicht so über Jahre stehen bleibt.
 
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Für den doppelstöckigen Eckbereich wurden schon Fassadenstreben/ Glasscheibenschienen(?) eingezogen.
(C) SchauBaubilder eigene

Das sind die Pfosten einer Pfosten-Riegel-Fassade (PRF).
Anders als bei einer Element-Fassade, die im Werk vorgefertigt wird und am Einsatzort nur eingesetzt wird, wird die eine PRF aus Pfosten und Riegeln vor Ort konstruiert. Das Glas wird mit Pressleisten dann in die bereits stehende Konstruktion geklemmt. PRFs ermöglichen flexiblere Konstruktionen und schmalere Ansichtsbreiten der "Rahmen" und somit eine filigranere Ästhetik. Deswegen kommt sie so gerne in repräsentativen Eingangsbereichen zum Einsatz.
 
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Also, @Urbanista und @blaupause , es wird wohl das zitierte Gebäude von (C) jim knoepfle Architects werden.

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Nachdem das Gebäude nun einen deutlichen Fortschritt gemacht hat und ...

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... und keine Einrüstung besitzt, ist der Entwurf von der Webseite jim knoepfle Architects unverkennbar.
Die ehemals dezente Ecke ist nun bereits durch den Baukörper deutlich mächtiger.

(C) SchauBaubilder eigene

In diesem Viertel hat der Zweite Weltkrieg unerbittlich zugeschlagen und der Luftkrieg ganze Straßenzüge ausradiert. Heute schlagen die modernen Architekten gnadenlos zurück — mit allem, was ihnen an kantig-klobigen und augenstechenden Mitteln zur Verfügung steht. Man sieht es hier an diesem Berliner Neubau-Bingo besonders deutlich: Dieses Gebäude wirkt, als hätte ein sehr ambitionierter Toaster beschlossen, seine Zukunft in der Architektur zu suchen. „Urbane Eleganz“ nennt er selbstbewusst seine Kreation. Herausgekommen ist ein dreidimensionales Excel-Spreadsheet: kantig-weiße Raster, versetzte Kästen und mathematisch korrekte Langeweile. Das Haus springt hektisch vor und zurück, als wolle es auf Biegen und Brechen Individualität simulieren. Tatsächlich strahlt es aber vor allem jene sterile Premium-Atmosphäre aus, die heute viele Berliner Neubauten verbindet: teuer, geschniegelt und vollkommen austauschbar, ohne Charakter und Esprit.
 
Unerbittlich?
Ich denke die Nazis haben durch ihren Angriffskrieg geradezu danach geschrien, dass man alles niederbombt. Nur mal so, wegen dieser seltsamen Wortwahl.

Und moderne Architekten mit den Bombern des Allierten zu vergleichen zeugt auch von einem etwas verschrobenen Weltbild. Wie dem auch sei.
Ich empfinde die Neubauten als enorme Aufwertung in der Kurfürsten Strasse. Abgesehen davon befinden sich dort nach wie vor eine Reihe von wunderbar restaurierten Altbauten. Das Problem sind nicht die Neubauten, sondern die vielen Bauten aus den 60/70 Jahren, die natürlich damals benötigt wurden, allerdings auch mittlerweile verkommen sind, nicht mehr renoviert werden und zu einem sozialen Brennpunkt geführt haben.
Duch die Neubauten, die sicherlich auch eine Gentrifizierung zur Folge hatten, konne diese Abwärtsspirale gestoppt werden, und man erreicht eine grösseren Mix in der Sozialstruktur. Wenn man jetzt noch versucht, Bestandsgebäude zu sanieren und weitere Lücken zu schliessen, wird diese Ecke immer lebenswerten. Und dieser spezielle Bau gefällt auch,.
 
Sehr geehrter Herr „Bummbumm“,
haben Sie vielen Dank für Ihre engagierte und in Teilen durchaus kenntnisreiche Einordnung.
Erlauben Sie mir jedoch eine kleine Präzisierung: Mein Text ist als Glosse formuliert – also als bewusst zugespitzte, ironisch gebrochene Kritik. Die Passage „moderne Architekten schlagen zurück“ ist keine historische Gleichsetzung, sondern eine stilistische Überhöhung, die die gestalterische Härte und Austauschbarkeit mancher Neubauten pointiert kommentieren soll. Dass Sie daraus einen Vergleich zwischen Architekten und alliierten Bombern ableiten, sagt daher vermutlich mehr über Ihre Lesart als über meine Intention.
In der Sache selbst liegen wir gar nicht so weit auseinander: Auch ich sehe, dass Neubauten zur Stabilisierung und Aufwertung eines Quartiers beitragen können und dass die Probleme vieler Nachkriegsbauten real sind. Mein Einwand richtet sich jedoch weniger gegen das „Ob“ des Bauens als gegen das „Wie“. Wenn Neubauten primär durch kalkulierte Beliebigkeit, visuelle Sterilität und formelhafte Gestaltung auffallen, dann bleibt trotz aller städtebaulichen Effekte ein architektonisches Defizit. Kurz gesagt: Sozialstrukturelle Verbesserung und gestalterische Qualität schließen sich nicht aus – im Idealfall bedingen sie einander.
 
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Ja, stimmt, ich war auch gerade da: es geht mit dem Fenstereinsatz weiter.

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Es ist auch Putz/ Zement in Säcken geliefert worden.
Und, @Kubatur , Du magst Recht haben, dass der Kran nur parallel zur Straße gedreht war, so dass man den Ausleger nicht mehr gesehen hat. Oh, hier im letzten Bild meines eigenen Beitrags vom 30.4.26 ist der Kran hinter dem Baum zu sehen... Sorry für leicht selbst widerlegbare Fehlinformation...

(C) SchauBaubilder eigene
 
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