Cube am Hauptbahnhof

Fidi1991

Neuling
Seid ihr sicher, dass die Umzäunung schon für den Cube Baubeginn ist und nicht für eine dieser wechselnden Aktionen / Ausstellungen vor dem Hbf?
Und weiß wer, wann man mit der Fertigstellung des Cubes rechnen darf?
 

BerArcUrb

Administrator
Zuerst einmal ein Willkommen im Forum! :)

Vermutlich ist die weiträumige Absperrung samt Einzäunung der Grünanlage nicht allein auf die Realisierung des Cubes zurückzuführen.
Der Abriss des Restaurants deutet jedoch schon auf einen Baubeginn hin. Genauere Daten/Termine sind mir derzeit jedoch auch nicht bekannt.
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Super das es da los geht, auf das Cube freu ich mich auch sehr ...
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Ach verdammt.
Ich war ja vorgestern am Hauptbahnhof ... nur auf der anderen Seite, in der Heidestraße.
Kam leider nicht auf die Idee auf die andere Seite zu schauen, um zu sehen, wie man vorankommt.
Shame on me!
 

BeenTrillBerlin

Silbernes Mitglied
Sehr schöner Entwurf ! Hoffentlich wird er auch so realisiert.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Auf die Konstruktionsart der Glasfassade wird es ankommen.
Hoffentlich wird sie vor eine richtige Fassade gehangen (kenne den Fachbegriff nicht, hoffe aber ihr könnt mir folgen), um somit eine glatte, rahmenlose Oberfläche zu ermöglichen. Ungefähr wie hier, nur ohne die schwarzen Elemente.
Zudem müssen möglichst große und von außen recht stark reflektierende Scheiben verwendet werden.
 

Hasenbein

Mitglied
Wenn ich am Spreebogen den Blick über die Kästen-Landschaft schweifen lasse, denke ich, dass sich die "Architekturmoderne" mit ihrem Verzicht auf gegliederte Baukörper und ihrem reduzierten Formenrepertoire (nichts ausser plump herumlungernden Kästen und Kisten mit Schlitzen) am Ende ist. Die Tristesse, diese unendliche Fadheit, die diese Kistenansammlung verströmt, wäre nur erträglich, wenn sie sozusagen als Bühnenhintergrund für ein Gebäude bildete, das wirklich spektakulär aus der Reihe tanzte. Zum Beispiel etwas verspieltes oder futuristisch-organisches wie von Ma Yansong, zum Beispiel.
Leider hat Berlin diese Chance nicht genutzt: so entsteht ein Glaswürfel, der stumm von Steinklötzen umstanden ist. Wenn wenigstens die gläserne "Bahnsteigwurst" aus dem Bahnhof wie geplant weiter herausragen würde! Tut mir leid: Dies ist ein kalter, unwirtlicher und unmenschlicher Ort, der durch einen weiteren Würfel überhaupt nichts hinzugewinnt.
Frau Lüscher wird es sicher ganz, ganz toll finden - vielleicht weil sie von der Idylle ihres Heimatortes Zürich ganz schrecklich traumatisiert ist und Berlin deshalb unbedingt jeden Anflug von Charme austreiben will. (Obwohl: sie selbst bevorzugt ja für sich persönlich die Charlottenburger Altbauetage).
 

lfniederer

Bekanntes Mitglied
Frau Lüscher ist der GAU für die jüngere Architekturgeschichte Berlins! (Wobei es in Zürich auch furchtbare Ecken gibt, gerade auch durch 70er Jahre-Bauten versaut, obwohl die Stadt ja im II. Weltkrieg keinerlei Schäden erlitten hat.)
 
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