Covivio - Hochhaus D3

jaypla1

Neuling
Also, ich stand mal an der Primark-Kasse und da unterhielten sich die Verkäuferinnen darüber, dass CCC SChuhe rausmüsse, aber Primark bleiben dürfe, vielleicht werden die also gar nicht ausziehen...
 

BeenTrillBerlin

Goldenes Mitglied
^ Da der ganze Sockelbau weg kommt wird auch Primark notgedrungen da raus müssen meine ich. Und da Baustart zu Ende 2020 beginnen soll sollten sie irgendwann auch raus. CCC sind ja schon ein paar Monate raus.
 

Shiro

Aufsteiger
Für den Covivo-Tower muss ja nicht der gesamte Sockelbau weggerissen werden. Wie der Sockel für das Park-Inn aussehen wird ist ja (meines Wissenstandes nach) noch nicht entschieden. Daher kann der Sockelbau an der östlichen Flanke wieder versiegelt werden, so dass Primark und BK weiterhin drin bleiben können (Alex ist halt Umsatzstark) und gleichzeitig nebenan der Tower entstehen kann.

btw. neuer Sockel laut Planwerk:
sockel.jpg

Source&(c): https://www.stadtentwicklung.berlin.de/
 

Xorcist

Mitglied
das Wettbewerbsgebiet umfasst nur den Bereich des Sockels in dem CCC drin war.
Primark bleibt, denke aber der Sockel wird komplett umgestaltet, was auch dringend notwendig wäre. Allein der grausame Übergang vom Galeria zum Park Inn muss entweder weg oder dringend umgebaut werden.

1594367723939.png

(Sauerbruch/Hutton)
 

BeenTrillBerlin

Goldenes Mitglied
Okay dachte das der Sockelbau direkt wegkommt und der Schmutzladen Primark endlich verschwindet. Da kann ja ein baldigen Abriss nix mehr im Weg stehen.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Die Abendschau hat kurz am Ende des 2. Nachrichtenblocks von den Kunstwerken am Bauzaun berichtet. "Wir sind Europa" heißt das Kunstprojekt. Covivio hat dieses unterstützt.
 

Shiro

Aufsteiger
Hab beim stöbern auch noch das relativ aktuelle Video gefunden, wo das Covivio- und Monarch Projekt nochmal vom Bezirksamt Mitte erklärt wird. Viel Spaß ;):


Besonders süffisant fand ich die Aussage am Ende des Video. Wenn vom Senat ein "Mietdeckel für Büroflächen" angekündigt wird, dann dreht sich der Markt auch wieder zurück... :p;)
 
Zuletzt bearbeitet:

BeenTrillBerlin

Goldenes Mitglied
Danke fürs teilen ! Das Video hätte ein 13 Jähriger YouTuber sicherlich sachlich besser hinbekommen, aber das nur nebenbei , äääh äääh
 

StefanM

Bekanntes Mitglied
^^
Haha, wie lieblos....Youtube ist jetzt auch ganz "neu" da müssen sich die Protagonisten natürlich erst mal daran gewöhnen dieses "neue" Medium zu nutzen.

Hier mal ein Beispiel aus Brooklyn, New York. Da gibt es im alten Navy Yard das Tech Triangle.
Da kommen dann auch mal die CEO's der angesiedelten Firmen und so zu Wort.


Ja, das ist in New York Kommerziell, aber das ist es hier eigentlich auch. Nur finden das hier einige in der Politik nicht schick, da sie Geld, Kommerz und Marktwirtschaft abgrundtief verachten (Beispiel EDGE Tower und Amazon und Google in Kreuzberg). Deshalb wird es hier lieblos, während es in New York immer diesen Spirit des Aufbruchs in die Zukunft rüber bringt....und das obwohl auch dort nicht alles perfekt ist und die Leute die dort Firmen gegründet haben ganz normale Menschen sind und keine bösen geldgeilen Heuschrecken.
 

Urbanista

Aufsteiger
Meine Fresse, dann zieht halt nach New York und lebt für 5.000 Euro in einer WG in Brooklyn.

Geht es denn auch ohne dieses ständige RRG-Gebashe? Gothe mit einem 13jährigen Jungen zu vergleichen setzt dem dann die Krone auf. Lieber habe ich einen (übrigens sehr gebildeten, wenn ihr euch lieber von Marketing-Leuten blenden lasst sei es euch gegönnt) Lokalpolitiker, der den Bürger*innen in einer normalen und ruhigen Art die Bauvorhaben erklärt, als irgendwelche tollen Animationen und Renderings, die weder der Realität entsprechen noch für den größten Teil der Bevölkerung Berlins erschwinglich sind.

Leider läuft das Forum hier jetzt auch zunehmend mit einer einseitigen politischen Agenda einiger Weniger voll, die versuchen die Diskussionen zu lenken.

Btw, ich liebe New York, aber möchte dort unter den jetzigen Bedingungen nicht länger als ein paar Wochen leben. Umgekehrt würden vermutlich gerne die Leute unsere Berliner Lebensbedingungen haben, die wir u.a. Lokalpolitikern wie Herrn Gothe zu verdanken haben.
 

StefanM

Bekanntes Mitglied
^
Was bist du denn für'n Frusti?

Es ging um den Einsatz von YouTube und nicht darum für 5000 Euro im Monat in New York zu leben. Der Alexanderplatz ist da jetzt nicht der unbedeutendste Ort.

Was die tollen Lebensbedingungen angeht von denen du sprichst: so kann ich dir zum Beispiel berichten, dass sich der Drogen-HotSpot von der Revaler Straße jetzt u.a. an den Ostbahnhof und Umfeld gezogen hat. Du kannst hier in der Umgebung und in den Häusern offenen Drogenkonsum beobachten. Vor den Schulen wurde offen gedealt. Supi supi Berliner Lebensgefühl und Qualität.

Und by the Way: die Wohnungen die jetzt am Alex gebaut werden, werden sicherlich auch nicht zur 6,70€ Miete Sozialmiete zu haben sein.
Da wird man sich dann monatlich auch eher im mittleren vierstelligen Bereich wiederfinden.

Und welche tollen lokalpolitischen Leistungen sollen das jetzt sein?

Und edit, weil es aus der Nacht gerade aktuell ist: hier.
 
Zuletzt bearbeitet:

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
@Urbanista es ist aber auch nicht sonderlich sachlich, wenn man jedem vorwirft, er wolle in einem 5000-€WG-zimmer wohnen, weil er ggf. ein Neubauprojekt befürwortet, oder die Politik kritisiert.
Ich denke keiner will hier in einem solchen Zimmer wohnen. Die Frage ist doch oft die Gleiche, wem der begrenzte Raum eines Stadtzentrums gehört. Zu DDR-Zeiten spielte dein Parteibuch eine Rolle, in der Marktwirtschaft das Geld. Ich finde beides in seinen extremen Formen nicht gut. Ich möchte nicht 5000€ für ein WG-Zimmer zahlen, aber auch kein System, welches nach anderen Maßgaben Wohnungen verteilt. Die angeblich soziale Politik in Berlin spaltet doch immer mehr. Es werden wenige Sozialwohnungen massiv subventioniert, wo man oftmals einen WBS benötigt, gleichzeitig werden die anderen Wohnungen noch teurer, um diese zu subventionieren und derlei Bauprojekte finanzieren zu können. Die Mittelschicht fällt bei dieser Politik völlig durchs Raster, da sie kein WBS besitzen und diese Quersubventierung mitzahlen müssen.

Man kann allgemein wohl konstatieren, dass nun einmal nicht alle in der Innenstadt leben können. Meiner Meinung nach sollte sich der Senat eher einmal darum bemühen, attraktive Neubauquartiere in den Außenbezirken zu ermöglichen. Ich persönlich halte es für absolute Klientelpolitik, einer kleinen Minderheit an der Wilhelmstraße oder dergleichen mit massiven Subventionen das Wohnen für 7€/m2 zu ermöglichen. Ich muss nicht Unter den Linden wohnen. Gleichzeitig stört mich aber auch das lahme RRG/Lompscher Gebashe. Ich würde mir wünschen, dass sich einige hier auch etwas sachlicher damit auseinandersetzen und den teils aggressiven Ton unterlassen.

Derlei politische Schlagabtausche lassen sich hier wohl nicht vermeiden, aber diese Diskussionen sollten vielleicht in einem eigenen, allgemeineren Thema stattfinden.
 
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