Covivio und die BVG haben sich im Grundsatz auf ein Sanierungskonzept für die Senkung im U.Bhf. geeinigt. Von der Baugrube aus soll eine Zementemulsion unter das rissige Bahnhofsbauwerk gepumpt werden.
Anm.: Damit scheint die Notwenigkeit eines Teilneubaus des Tunnels vermieden werden zu können.

Für das Sanierungskonzept sind Genehmigungen vom Bezirksamts Mitte einzuholen und dies geht nach Einschätzung der BVG nur schleppend voran. Die Verkehrsbetriebe rücken deshalb von der Wiederinbetriebnahme des aktuell stillgelegten Gleisbereichs im Februar ab. Es wird wohl länger dauern. Einen Termin möchte die BVG aktuell nicht nennen.

Während das Bezirksamt Mitte sich selber bei dem Genehmigungsverfahren auf gutem Weg sieht, zeigte sich Barbro Dreher (Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Finanzen) während der Tagung des Aufsichtsrates der Verkehrsbetriebe sehr unzufrieden mit dem Verhalten des Bezirks.
Auch der Sprecher der BVG wünscht sich ein schnelleres Voranschreiten der Verfahren.

Q: Berliner Zeitung
 
Für die Sanierung des Tunnels droht laut der Berliner Zeitung, dass ein Teil des U-Bahntunnels neu gebaut werden müsste. Es ist fraglich ob die Lösung mit dem Unterspritzen des gesenkten Tunnelbereichs mit einer Zementemulsion ausreichen würde. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Für Mittwoch hat die Senatsverwaltung für Mobilität die Beteiligten zu einem Gespräch eingeladen.

Eine der rund einen Meter dicken Wände der Baugrube des Covivio-Bauvorhaben hatte sich verformt, zudem lockerte sich der Boden und so senkte sich der Tunnel der U-Bahn-Anlage, die nur wenige Meter entfernt liegt.
Q: Berliner Zeitung
 
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