Burgsdorfstraße 1 - Ruine

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Seit Jahren verfällt ein Altbau im Wedding in der Burgsdorfstraße. Die Straßenseite wurde zwar bereits abgesperrt, jedoch stürzen Decken ein und Holzbalken liegen teilweise sogar am Fenster. Es ist wohl Glück, dass bisher kein einstürzender Holzbalken einmal durch ein Fenster nach draußen geschossen ist.

Der Bezirk hat sich laut früheren Artikeln immer als hilflos bezeichnet, da die Eigentümerin offenbar nicht auffindbar sei und ein Einsturz offenbar auch nicht nachweisbar sei. :rolleyes:

Vermutlich muss erst jemand von einem durch ein Fenster schießenden Holzbalken erschlagen werden, damit der "Nachweis" vorliegt. Einige Zwischendecken sind bereits eingestürzt. :mad:
 
Die Straße ist inzwischen komplett abgesperrt. Das Haus wird wohl irgendwann zusammenfallen und ein Schutthaufen wird dort wohl eines Tages liegen, eh mal jemand reagiert. :rolleyes:
 
Es hat sich nichts wirklich verändert, das Gerüst wurde größtenteils wieder abgebaut. Die öffentliche Straße ist weiterhin gesperrt. Das kann doch nicht sein, dass die Straße weiterhin gesperrt bleibt. Eigentum verpflichtet doch eigentlich.

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Die Abendschau hat heute berichtet, dass die Bauruine wohl vom Bezirk abgerissen werden soll. Ein jahrelanger Rechtsstreit liegt zurück. Die Eigentümerin scheint über Jahre nichts gemacht zu haben. Eigentlich ein Skandal, dass dieser Zustand samt Straßensperrung Jahre, ja mehr als ein Jahrzehnt ertragen werden musste und nun der Abriss aufgrund von Einsturzgefahr kommt.

Böse Zungen könnten sagen, genau dies wollte die Eigentümerin erzielen, dass das Baugrundstück somit mehr wert ist, indem dann ein Neubau errichtet werden kann.
 
Die Abendschau hat heute berichtet, dass der Bau dieses Jahr noch abgerissen werden soll und die Eigentümerin für die Kosten aufkommen müsse.
Nach 8 Jahren Straßensperrung soll dann wieder das Passieren der Straße möglich werden.

Wirklich ein Skandal, dass so etwas so lange ertragen werden muss und am Ende der vermutlich erwünschte Abriss kommt.

Sanierungskosten gespart und die Errichtung eines Neubaus mit entsprechenden Vorteilen ist nun möglich. Hoffentlich macht dies nicht Schule in Berlin.

https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20250710_1930/Nachrichten-2.html
 
Wieso wird der Abriß + Strafzahlung nicht auf den Wert des Grundstücks angerechnet? Baugenehmigung erst nach erhaltener Zahlung...
 
So funktioniert unser Rechtsstaat glaube ich nicht.
Eigentum verpflichtet und co. sind leider nur Phrasen, die, wie man hier sieht, nicht wirklich gelten. Schon die Tatsache, dass die Straße jahrelang wegen dem Zustand gesperrt war, ist ein Skandal.
 
Der Abriss steht offenbar kurz bevor, entsprechendes Gerät ist vor Ort. Noch einmal das Zeugnis der ewigen Ruine dokumentiert.

"Eigentum verpflichtet", oder auch nicht...
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Leider kein Einzelfall und dass erst ein Zustand wie dieser erreicht wurde, wo am Ende abgerissen wird... Angeblich werden die Kosten der Eigentümerin in Rechnung gestellt.

Nach der Vorgeschichte wird sie sicherlich zahlen. In jedem Fall hat sie dann ein baureifes Grundstück und kann a la Neubau vermieten.

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Hier hat der Abriss begonnen. Bis 31.12.2025 ist laut Schildern die Straße noch gesperrt.
Ich bin mal gespannt, was die Eigentümerin anschließend macht.
Die Abrisskosten werden ihr doch sicherlich in Rechnung gestellt?
"Eigentum verpflichtet", ist aber vielleicht auch nur eine leere Worthülse...

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