Es wurde ja immer wieder kritisiert, dass am ehemaligen Anschutz Areal vor allem Büros entstanden sind. Brooks on East wird nun 350 Eigentumswohnungen in den Kiez spülen, zusätzlich 220 service Apartments.
Die Eigentumswohnungen finde ich gut, Friedrichshain verträgt etwas mehr Bürgerlichkeit gut und die Wohnungen, deren Vertrieb vor über 10 Jahren gestartet hat, waren sogar relativ preisgünstig (Die Frage ist, ob es noch die ursprünglichen Besitzer sind oder Investoren).
Die Serviced Apartments sehe ich eher skeptisch, weil das Friedrichshains Position als "Durchlauferhitzer" weiter zementiert, aber letztlich muss man die Realität anerkennen und eben akzeptieren das Berlin eine enorm hohe internationale Attraktivität hat, die nun einmal viele Menschen dazu bewegt dort temporär zu verweilen.
Ich freue mich jedenfalls auf die weitere Belebung des Quartiers.