Areal des SEZ - Sport- und Erholungszentrums

Ich glaube, dass „viele“ nicht richtig ist. Es gibt eine laute Minderheit, deren Hobby „Bürgerinitiative“ heißt, in Kombination mit NGO‘s, deren Zweck vor allem im Nachweis der eigenen Existenzberechtigung besteht (aktuell auf Kosten derer, die sich sämtliche Knochen brechen). Was einst vernünftig klang und Sinn machte - in den 80‘ern war ich davon noch sehr überzeugt - ist inzwischen zum Kampf der Ideologen verkommen. Das bedeutet zunehmend Stillstand und sägt am Ast der Demokratie.
„…sägt am Ast der Demokratie.“ dieser Satz ist völlig deplatziert. Hier sollte vielleicht nochmal das Verständnis von Demokratie nachgeschärft werden. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die sich dafür einsetzt, dass das SEZ erhalten bleibt und wieder fit für seine ursprüngliche Aufgabe gemacht wird. Damit gibt es eine laute Stimme für den Erhalt des SEZ. Es gibt wiederum gar keine Gruppe (im Sinne von Bürgern) die sich laut für das neue Bauprojekt, einsetzt. Hier sind es einzig und allein wenige Politiker, die das durchsetzen. Somit haben wir eine Situation, in der sich Bürger gegen die Entscheidungen der Politik stark machen - das ist Demokratie par excellence.

Im Übrigen gibt es in Friedrichshain nicht ein einziges Schwimmbad für Schüler. Daher kann - auch wenn das Velodrom in Prenzlauer Berg in der Nähe ist - keine Rede von „genügend in der Umgebung“ sein.
 
Am besten noch mal lesen, was ich geschrieben habe. Nicht Bürgerinitiativen sägen am Ast, sondern ideologische Kämpfe, die keine Kompromissbereitschaft mehr zulassen. Du siehst ja an Dir selbst, dass Du kaum noch in der Lage bist, meinen Beitrag ohne ideologische Brille zu lesen und zu interpretieren. Und das ist der Demokratie abträglich.
 
Am besten noch mal lesen, was ich geschrieben habe. Nicht Bürgerinitiativen sägen am Ast, sondern ideologische Kämpfe, die keine Kompromissbereitschaft mehr zulassen. Du siehst ja an Dir selbst, dass Du kaum noch in der Lage bist, meinen Beitrag ohne ideologische Brille zu lesen und zu interpretieren. Und das ist der Demokratie abträglich.
Wow. Ich habe in keinem Satz meine Position zum SEZ kundgetan. Dass du mir unterstellst, dass ich durch eine ideologische Brille lese und interpretiere, würde vielmehr Schlüsse darauf zulassen, welcher Ansicht zu entsprichst. Aber dass ist ja am Ende genau die Problematik, die sich auch immer öfter hier im Forum breitmacht. Dass man in einem Forum, dass durch viele Enthusiasten für Bauprojekte, zunehmend den politischen Klassenkampf begeht. Wir haben doch hier alle - hoffe ich zumindest - das große Interesse an Bauprojekten. Dass sich daraus auch andere Sichtweisen ergeben, liegt in der Sache selbst. Aber die zunehmende Politisierung (fernab des eigentlichen Bauprojekts) macht es immer herausfordernder, hier über Bauprojekte zu sprechen.

Lieber Casu, ich verfolge keine Ideologie zum SEZ. Ich bin als Kind mit dem SEZ aufgewachsen und selbst dutzende Male dringewesen. Ich sehe den Wohnungsbau in Berlin als enorm wichtig an. Nur dafür immer mehr Freiflächen oder Freizeiteinrichtungen zu bebauen oder abzureißen, würde uns eine Zukunft, ähnlich von den Stadtzentren Barcelonas bringen. Und ob man sich jetzt am SEZ abreibt, ist dabei sogar - dem neuesten Stand zu entnehmen - überflüssig, da hier der Drops gelutscht ist.

Also, keine Ideologie und auch kein Beef. Nur unterschiedliche Sichtweisen - die nicht gleich bedeuten sollten; bist du nicht meiner Meinung, ist das schlecht.
 
Etwas weiter weg? Wenn alles kommt wie es soll, brauchst du vllt 15 min von SEZ zum Thälmannpark mit laufen. Das sollte auf für Kinder zumutbar sein.
 
Etwas weiter weg? Wenn alles kommt wie es soll, brauchst du vllt 15 min von SEZ zum Thälmannpark mit laufen. Das sollte auf für Kinder zumutbar sein.
Tatsächlich ist es laut Google 30 Minuten zu Fuß entfernt und mit einer 3. Klasse kann es durchaus noch länger dauern, als würde man als Erwachsener alleine diesen Weg laufen. Aber der Punkt ist ja nicht die Entfernung dieser beiden Landmarken, da wäre das Velodrom ja deutlich näher. Es ging mir darum, dass der Bezirk Friedrichshain kein einziges Schwimmbad für den Schulbetrieb mehr hat und dafür das SEZ durchaus eine Daseinsberechtigung gehabt hätte - wenn auch mit einem hohen finanziellen Aufwand der Sanierung. Schon jetzt wird die neue Schwimmhalle an der Holzmarktstraße sehnlichst erwartet.
 
Es sagt keiner das der Weg gelaufen werden soll, es sind zwei Stationen und etwas laufen, da ist die Holzmarktstraße weiter weg. Und das Friedrichshain keine Schwimmhallen hat, liegt vllt einfach daran, das es in der Umgebung genug Hallen gibt. Prenzlauer Berg hat seit der Schließung des Colloseums kein Kino mehr. Auch wenn es in deinen Augen vllt ein doofer Vergleich ist. Was ich aber damit sagen will ist, das nicht jeder Bezirk alles anbieten kann. Das ist das schöne an einer Großstadt, man fährt ein paar min und schon hat man ein Kino, oder ebene eine Schwimmhalle.
 
Kurzer Hinweis: Eine neue Schwimmhalle für den Bezirk Friedrichshain selbst ist längst geplant und zwar Holzmarkt bzw Stralauer Straße.
 
Back
Top