„…sägt am Ast der Demokratie.“ dieser Satz ist völlig deplatziert. Hier sollte vielleicht nochmal das Verständnis von Demokratie nachgeschärft werden. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die sich dafür einsetzt, dass das SEZ erhalten bleibt und wieder fit für seine ursprüngliche Aufgabe gemacht wird. Damit gibt es eine laute Stimme für den Erhalt des SEZ. Es gibt wiederum gar keine Gruppe (im Sinne von Bürgern) die sich laut für das neue Bauprojekt, einsetzt. Hier sind es einzig und allein wenige Politiker, die das durchsetzen. Somit haben wir eine Situation, in der sich Bürger gegen die Entscheidungen der Politik stark machen - das ist Demokratie par excellence.Ich glaube, dass „viele“ nicht richtig ist. Es gibt eine laute Minderheit, deren Hobby „Bürgerinitiative“ heißt, in Kombination mit NGO‘s, deren Zweck vor allem im Nachweis der eigenen Existenzberechtigung besteht (aktuell auf Kosten derer, die sich sämtliche Knochen brechen). Was einst vernünftig klang und Sinn machte - in den 80‘ern war ich davon noch sehr überzeugt - ist inzwischen zum Kampf der Ideologen verkommen. Das bedeutet zunehmend Stillstand und sägt am Ast der Demokratie.
Im Übrigen gibt es in Friedrichshain nicht ein einziges Schwimmbad für Schüler. Daher kann - auch wenn das Velodrom in Prenzlauer Berg in der Nähe ist - keine Rede von „genügend in der Umgebung“ sein.