Alexander A Tower [150m]

Damit ist das Projekt meines Erachtens nach erledigt. Die sich anbahnenden Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Bauherren und der Berliner Verwaltung werden das Projekt noch mehr lähmen. Man ist dabei zu erreichen was wahrscheinlich von eingen (gerade politisch) auch errreicht werden sollte. Ich befürchte (auch wenn diese für den einen oder die andere etwas voreilig erscheinen mögen) das hier, über sehr lange Zeit nichts mehr passiert. Die neuen Forderungen machen das Projekt für immer mehr Beteiligte toxisch und damit ist es eigentlich erledigt. Traurig und sehr Schade.
 
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Sehe ich auch so, aber man muss ja heutzutage aufpassen dass man bei einer reellen Einschätzung der Lage nicht sofort als Ultra-Pessimist diffamiert wird.
Wir haben jetzt in der Berliner Innenstadt mehrere Bauprojekte die, nennen wir es mal gescheitert sind: Wilhelmstraße, Alex Tower, das Projekt am Ostbahnhof und wir wissen nicht wie es mit den anderen beiden Türmen am Alex weiter geht.

Insgesamt keine gute Entwicklung und der Berliner Markt scheint offenbar auch unsicher und unattraktiv zu werden....die Stadt macht an sich nun auch sehr selten positive Schlagzeilen.

Meine persönliche Einschätzung: der Wendepunkt für den bis dahin andauernden Berlin nach oben Trend kam 2017 mit der Pleite von AirBerlin und dem bis heute dauerhaften Wegfall zahlreicher direkter Internationaler Flugverbindungen. Das war ein Schlüsselereignis welches dann leider noch durch Corona und den Krieg verstärkt und alle Begleiterscheinungen beschleunigt wurden.
 
Auch in dieser Angelegenheit gilt es doch jetzt, das Wochenende abzuwarten. Wenn die SPD-Basis sich nicht für ein Weiter-so entscheiden sollte, sind in Sachen Finanz- und Bausenator schon bald die Karten neu gemischt. Aber ehrlich gesagt finde ich ein bisschen mehr Druck auf den Herrn in Moskau gar nicht verkehrt.
 
Das Elend fing doch schon 2016 mit R2G und der Bausenatorin Lompscher an und dem Versuch am Alexanderplatz die Rückzugsgefechte der DDR weiter zu führen. Für Lompscher war jeder Investor ein rotes Tuch. Hochhäuser am Alex? "Wollen wa nicht, brauchen wa nich, is eh nur für Reiche... etc."

Ich hätte lieber gesehen, dass das Haus der Statistik beerdigt und nicht für viel Geld in "altem DDR-Charme" wieder neu "hergerichtet" werden würde
 
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Ich hätte lieber gesehen, dass das Haus der Statistik beerdigt und nicht für viel Geld in "altem DDR-Charme" wieder neu "hergerichtet" werden würde
Ja, ein Filet-Grundstück welches das Land Berlin vor Jahren hätte für mehrere 100 Millionen verkaufen können.
Stattdessen wird es bei der aktuellen Situation für die Stadt nun zum absoluten Fass ohne Boden was die Baukosten und die Bauzeit angeht. Die veranschlagten Kosten von 350 Millionen Euro dürften die halbe Milliarde Euro sicher bald übersteigen.
 
Das dieses Projekt in Schwierigkeiten steckt hat wohl kaum etwas mit Frau Lompscher zu tun. Das ist ziemlich weit hergeholt und Legendenbildung.
Es gibt geltendes Baurecht. Punkt! Da kann egal wer sitzen.
Das Projekt steckt in Schwierigkeiten wegen der Investoren aus Russland, die aus bekannten Gründen in Problemen stecken. Hinzu kommen steigende Baukosten und co.
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass ein Investor einsteigt.
 
Ich gebe BerlinerBauleiter vollkommen recht. Bei allem Frust, den ich höre und mit Euch teile, aber hier werden Dinge vermischt, die miteinander nichts zu tun haben. Und damit führe ich nicht Lompscher & Co. das Wort.
 
Wie auf der Webcam zu sehen ist, wurden zu den mittleren Einhausungen kleine Zugangsrampen aus Holz angebaut. Mal sehen was das zu bedeuten hat. Heute stehen auch Fahrzeuge von Handwerksfirmen auf dem Gelände.
Meine Vermutung: man wird eine automatische Pumpenanlage zum Abpumpen von eindringendem Regenwasser einbauen, hat in den letzten Wochen ja teilweise erheblichen Niederschlag gegeben.
 
So oder so schön mal wieder Bewegung zu sehen. Zumindest scheint die Baustelle "erhalten" und nicht aufgegeben zu werden. Mal schauen ob am Montag weiteres passiert.
 
Ist der Kran neu? Es gibt auch scheinbar mehr Container von Porr:

46536958jg.jpg



Bild von heute, von mir.
 
Nein, Kran stand auch schon im Februar beim letzten Fotoupdate.
Und auch keine Mehranzahl an Containern. Die Zeitrafferaufnahme der Webcam zeigte da keine Bewegungen bis zuletzt .. weiß aber nicht wie lange das Ende der Zeitraffer zurückhängt. Das Ende hängt ja immer ein paar Tage zurück.
 
Heute berichtet der RBB, dass der russische Investor Monarch einen Käufer für sein 150-Meter-Hochhausprojekt am Alexanderplatz sucht. So zitiert man den Rechtsanwalt von Monarch wie folgt: "Wir verhandeln seit August sehr intensiv und exklusiv mit einem potentiellen Investor". Außerdem kann man dem Bericht entnehmen, dass spätestens Ende Januar feststehen soll, ob mit diesem Investor eine Absichtserklärung zur Übernahme des Hochhausprojektes zustande kommt. Bis März könne der Verkauf dann möglicherweise abgeschlossen werden.

Die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH beobachtet die Verkaufsabsichten sehr genau. Im ursprünglichen Kaufvertrag für das ehemals landeseigene Grundstück mit der BIM hat sich Monarch zum Erreichen bestimmter Meilensteine beim Baufortschritt verpflichtet - und diese bekanntlich nicht eingehalten, weshalb das Land Berlin dem Investor eine - bisher nicht gezahlte - Vertragsstrafe in Höhe von fünf Millionen auferlegt hat. Sollte der Verkauf an einen neuen Investor scheitern, hat die BIM noch einen weiteren Hebel in der Hand: Im Kaufvertrag mit Monarch ist bei weiterem Bauverzug auch ein Ankaufsrecht des Landes verankert - zum Verkehrswert von 2019.
 
Ich habe es eben auch in der Abendschau gesehen. Das macht Hoffnung, dass es bald doch weitergehen könnte.
 
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