Ich bin kein Freund davon dieses Projekt immer direkt als Witz oder sowas zu bezeichnen. Ich verfolge das nun seit 10 Jahren - schlimm genug, dass es so lange dauert - aber wie ich schon mal geschrieben habe: Dem Investor wurden in den ersten Jahren massive Steine in den Weg gelegt, die es aus dem Weg zu räumen galt. Unterschriften-Aktionen gegen den Bau, politischer Gegenwind (teils absurde Forderungen, z.B. den "Hafen" zu sponsern, was der Investor freiwillig tat, einen Hafen gab es nie), schwierige Erschließungsmaßnahmen usw. - das alles unter der deutschen Bürokratie. Meiner Meinung nach wurde die ersten Jahre noch sehr gut versucht dem negativen Umfeld und Image des Ganzen entgegen zu wirken, z.B. mit einem überdurchschnittlichen Informationsangebot an die Nachbarschaft. Und ja, dazu gehörte auch die Nachbarschaft mit einem gestalteten Bauzaun milder zu stimmen - nicht, weil man irgendetwas hinauszögern wollte. Es ist dann einfach zu viel Zeit vergangen, die Kritiker sind leiser geworden aber der Markt und die Weltlage haben sich verändert... Alles in allem ist das ärgerlich aber, meiner Meinung nach, nicht die alleinige Schuld von den Leuten hinter diesem Projekt.